Aleia Roses: Beste Rosen aus Spanien

Wo kann man die besten Schnittrosen produzieren? Aleia Roses ist sich sicher: Im spanischen Hochland.

Aleia Roses produziert in der nordspanischen Provinz Soria auf 15 ha Schnittrosen der Sorte Red Naomi!®. Bild: GABOT.

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In Garray, 8 km entfernt von der nordspanischen Stadt Soria, steht ein 15 ha großer Gewächshauskomplex, in dem die Firma Aleia Roses seit ein paar Jahren Schnittrosen der Sorte Red Naomi!® anbaut. Knapp 250 km nord-östlich von Madrid steht heute einer der größten Produktionsbetriebe für Rosen in Europa. Doch warum gerade dort, wo doch viele andere Unternehmer auf Produktionsstandorte in den Niederlanden oder in Afrika oder Südamerika setzen?

Aleia Roses ist auf dem Reißbrett entstanden. Bei der Umsetzung der Idee des spanischen Unternehmers Luis Corella, "die schönsten und besten Rosen der Welt" anzubauen, stellte sich die Frage, wo der beste Ort ist, dieses Ziel zu erreichen. In den Niederlanden gibt es viel Wissen und know-how, rund um den Äquator vielleicht bessere und kostengünstigere Produktionsbedingungen. Als wichtigstes Kriterium bei der Suche nach dem optimalen Standort wurden dann die klimatischen Bedingungen ins Zentrum gesetzt, denn besonders Licht und Temperatur spielen im Rosenanbau eine sehr wichtige Rolle. Nicht zu vernachlässigen war allerdings auch die Tatsache, dass der Weg zu den Märkten leicht erreichbar sein sollte. Aalsmeer wurde früh als Drehscheibe für die Vermarktung ausgewählt; da ein Pflanzentransport via Luftfracht als qualitätsmindernd eingeschätzt wurde, musste der Standort von Aalsmeer aus mit dem LKW gut erreichbar sein. Mehrere Standorte kamen in die Auswahl, der kleine Industriepark im Ort Garray nahe Soria wurde dann final ausgewählt.

Das nordspanische Hochland bietet entscheidende klimatische Vorteile: Die Region in Soria liegt rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel. Das hat einerseits kühle Nächte zur Folge - selten erreicht die Nachttemperatur mehr als 15 Grad Celsius - andererseits ist die Einstrahlung deutlich höher als an anderen Standorten. So liegt in Garray der Einstrahlungswert im Winter gegenüber durchschnittlichen niederländischen Städten um 24% höher. „Licht bedeutet Qualität“, bringt es Aleia-Geschäftsführer Dirk Hogervorst auf den Punkt. „Die kühlen Nächte senken im Sommer die Tagesmitteltemperatur, was ebenfalls wichtig ist, wenn man gute Qualitäten erzielen will“.

Nach dem Schreiben des Businessplans im Jahr 2013 wurde dann im August 2015 mit dem Bau begonnen. Die Firma Dalsem Horticultural Projects konnte aus dem Vollen schöpfen und einen Betrieb mit der innovativsten Technik aufbauen. Viele technische Details ermöglichen den Anbau unter allerbesten Bedingungen. Im Herbst 2016 wurde mit dem Anbau der Rosen auf Steinwolle begonnen - heute werden täglich etwa 100.000 Stiele geerntet, die unter den drei Labels Reia, Aleia und Aleia Maxima vermarktet werden.

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