IGW: "Der Weihnachtsbaum des guten Gewissens"

"Der Weihnachtsbaum des guten Gewissens stammt aus der Heimat!" Darauf weist die Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) hin, denn wer sich die Advents- und Weihnachtszeit mit Tannenbäumen aus seiner Region verschönert, vergrößert seinen ökologischen Fußabdruck nicht.

Weihnachtsbäume aus der Heimat ohne lange Transportwege werden zunehmend nachgefragt. Bild: GABOT.

Weihnachtsbäume aus der Heimat ohne lange Transportwege werden zunehmend nachgefragt. Bild: GABOT.

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Wie die Familienbetriebe feststellen, halten die Deutschen und die Österreicher die Tradition hoch - trotz oder gerade wegen der aktuellen Krise mit dem Krieg in der Ukraine und der hohen Inflation, so der IGW-Vorsitzende Peter Geiß (Peiting, Oberbayern). Er rechnet mit einer ähnlich hohen Nachfrage an Weihnachtsbäumen wie in den vergangenen Jahren. Das wären 30 Millionen Tännchen und Tannen in Deutschland und Österreich.

Angesichts der Zahl versichert die IGW: Die Wohnung, das Haus, den Garten, die Straße mit Weihnachtsbäumen zu verschönern, das ist auch in ökologischer Hinsicht mit gutem Gewissen möglich. „Wer der Heimat und dem Klima zu Weihnachten etwas Gutes tun will, kauft einen Christbaum, der in der Region gewachsen ist“, sagt Peter Geiß (53 Jahre). Die rund 70 Mitglieder IGW, die in fast allen Regionen Deutschlands und Österreichs Familienbetriebe führen, garantieren den Käufern frische und gesunde Weihnachtsbäume, die keine weiten Transportwege hinter sich haben. Und: „Wir pflanzen für jeden Baum mindestens einen nach“, so Peter Geiß.

Die Bäume über Hunderte oder Tausende von Kilometern auf Autobahnen zu transportieren oder gar Plastik-Christbäume aus Fernost zu importieren, das passe nicht mehr in die Zeit. „In diesen schwierigen Zeiten sind Heimat und Bräuche besonders wichtig“, zeigt sich Geiß überzeugt und wirbt für den heimischen Weihnachtsbaum, denn: „Nach dem Motto 'Aus der Region für die Region' kann man auch die heimische Wirtschaft unterstützen!“ Das sei CO2-neutral und ökologisch völlig unbedenklich; es werde im Gegenteil damit die Pflege des Waldes ermöglicht und gefördert, was letztlich auch dem Klimaschutz diene, betont die IGW.

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