MPS und Certifeye: Nachhaltigkeitsbemühungen besser sichtbar

In den letzten Monaten wurde viel Arbeit in die Herstellung einer Verbindung zwischen MPS und Certifeye gesteckt. Die Anwesenheit beider Organisationen auf der IPM Essen 2024 war eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit am Stand von MPS zu bestätigen.

MPS und Certifeye auf der IPM Essen 2024. Bild: MPS.

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"Unser gemeinsames Ziel ist es, unseren Erzeugern auf einfachste Weise Informationen zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre eigenen Informationen mit ihren Kunden teilen können", sagt Edmund Timm, Manager Commerce, Marketing und Kommunikation bei MPS. Sowohl MPS als auch Certifeye legen großen Wert darauf, dass die Privatsphäre der Erzeuger gewährleistet ist. Der Geschäftsführer von Certifeye, Fred Vahlkamp, fügt hinzu: "Es ist für uns sehr wichtig, dass die Erzeuger selbst entscheiden können, mit wem sie diese Informationen teilen. Mit unserer Plattform können Ssie wählen, ob sie beispielsweise ihren MPS-ABC-Zertifizierungsstatus mit allen teilen oder nur ein Zertifikat oder ein anderes Dokument mit einem bestimmten Kunden teilen wollen. Als Eigentümer der Informationen haben sie also die Kontrolle. Sie konfigurieren dies einmal und dann ist alles geregelt."

Die neue Verbindung zwischen den Systemen ermöglicht es, dass MPS-ABC-Zertifikate, die ein Erzeuger erwirbt, direkt vom MPS-Kundenportal an die Certifeye-Wallet gesendet werden. Damit entfällt der zusätzliche Verwaltungsaufwand für den Anbauer, der in der Vergangenheit die erforderlichen Dokumente immer manuell in das System hochladen musste. Später in diesem Jahr werden auch Erzeuger, die an MPS-GAP und MPS-SQ teilnehmen, die Möglichkeit haben, diese Zertifikate hochzuladen. Mit dieser und den zukünftigen Verknüpfungen werden die Gärtner noch mehr Anerkennung und Sichtbarkeit für ihre Nachhaltigkeitsbemühungen erhalten.

Darüber hinaus wird auch die Konfiguration der Datenschutzeinstellungen noch einfacher: In der Wallet entscheidet der Erzeuger selbst, wem er seine Dokumente und alle nachfolgenden Aktualisierungen zugänglich machen will. Auch in diesem Fall muss nach der Einrichtung des Systems nichts weiter unternommen werden, so dass E-Mail-Anfragen von Kunden nach Zertifikaten und Dokumenten entfallen.

Beim Aufbau der Verbindung wurde natürlich auch an die Auswirkungen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien gedacht. "Datenschutz ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema, natürlich auch für uns. Deshalb gehen wir mit den Daten unserer Kunden sehr sorgfältig um", sagt Timm. "Dieses Thema ist untrennbar mit der Certifeye-Software verbunden. Wir freuen uns darauf, eine starke und vor allem sichere Verbindung herzustellen", ergänzt Vahlkamp.
Die technische Verbindung wurde in den letzten Monaten unter Mitwirkung einer Pilotgruppe ausgiebig getestet und optimiert. Jetzt, da das System hinter den Kulissen fertig ist, kann es auf breiterer Basis eingeführt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, aber in der Zwischenzeit freuen wir uns darauf, neue Möglichkeiten zu finden, um den Verwaltungsaufwand für die Erzeuger noch weiter zu reduzieren.

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