Obstland Dürrweitzschen: Zählt zu "TOP 50"

"Mit der Umwelt tief verbunden", das ist bei der Obstland Dürrweitzschen AG nicht nur ein Leitbild, sondern gelebte Praxis. Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS verankert die Unternehmensgruppe die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Umweltleistung in ihre Arbeitsprozesse.

Staatsminister Thomas Schmidt (Rechts) und die Vorstände der Obstland Dürrweitzschen AG Mathias Möbius (Mitte) und Jan Kalbitz (Links) bei der Übergabe der EMAS-Urkunde.

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Die Obstland Dürrweitzschen AG gehört sachsenweit zu den ersten 43 Unternehmen, die das Umweltmanagementsystem EMAS erfolgreich eingeführt haben. Der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, nahm dies zum Anlass die EMAS-Zertifizierung persönlich zu überreichen.

Mit rund 1,6 Mio. Bäumen ist die Obstland Dürrweitzschen AG mit der Region im wahrsten Sinne des Wortes tief verwurzelt. Der verantwortungsbewusste Umgang mit der Natur ist für die primär landwirtschaftlich-orientierte Unternehmensgruppe von essentieller Bedeutung. Die Einführung und feste Verankerung des „Gemeinschaftssystems für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“ (engl.: Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) ist die konsequente Fortführung dieses bestehenden Verantwortungsbewusstseins.

„Das EMAS-System ist für uns die Möglichkeit, kontinuierlich die richtigen Stellschrauben zu lokalisieren, Ideen zu bündeln und effektive Methoden zu ergreifen“, berichtet Jan Kalbitz, Vorstand der Obstland Dürrweitzschen AG.

Die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS begann 2015: Mittels einer systematischen Analyse und Bewertung aller Umwelteinflüsse werden dabei Handlungspotentiale erfasst. Bei der Obstland Dürrweitzschen AG entstand daraus ein umfassender Maßnahmenkatalog für die kommenden Jahre. Dieser umfasst die Holding-Gesellschaft sowie alle obst- und felderzeugende Tochterunternehmen. Mit der Prüfung der Umwelterklärung sowie der beteiligten Standorte durch unabhängige Umweltgutachter wurde das eingeführte Umweltmanagement überprüft.

„Viele Maßnahmen führen neben der Verbesserung der Umweltleistung auch zu Zeit- und Ressourcenersparnis“, erklärt Kalbitz, „der Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt in unseren Plantagen führt beispielsweise zur Vermehrung von Nützlingen, die wiederum die Schädlinge in Schach halten. So steht die Verbesserung des Umweltschutzes bei uns im Einklang mit der wirtschaftlichen Leistung.“

Die Vorteile von EMAS liegen weiterhin in der betriebsinternen Verankerung eines stetigen Verbesserungsprozesses, einer erhöhten Rechts- und Haftungssicherheit sowie der effektiven Eigenüberwachung. Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt würdigte durch die persönliche Überreichung der EMAS-Zertifizierung das Engagement der Obstland Dürrweitzschen AG. Die Registrierung der teilnehmenden Unternehmen ist in Deutschland Aufgabe der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern. In Sachsen liegt diese Verantwortung bei der IHK Dresden. (Obstland Dürrweitzschen AG)

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