HSWT: Pflanzenschutz-Fortbildung in digitalem Format

Eine über mehrere Wochen laufende digitale 'After-Work-Vortragsreihe' zum Pflanzenschutz im Gartenbau war im Corona-Herbst 2020 die Alternative zu dem seit zwanzig Jahren in Präsenz stattfindenden 'Fachseminar Pflanzenschutzberatung' der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT).

Auch das Knospensterben an Rhododendron wird in einem der Online-Vorträge behandelt. Bild: Thomas Lohrer.

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Vier jeweils 45minütige Fachvorträge mit anschließender 15minütiger Diskussion wurden im September/Oktober über die Videokonferenz-Software ZOOM angeboten. Insgesamt hatten sich 120 Personen für die Vortragsreihe registriert, an jedem Termin waren ca. 40-60 Teilnehmende zugeschaltet.

Die Aufzeichnungen der Vorträge wurden innerhalb der ersten sechs Wochen bereits über 500 mal abgerufen und sind bis Ende des Jahres 2020 verfügbar:

- Keine Fake News! Richtiges und Wichtiges zu Falschem Mehltau (Dr. Thomas Brand)
- Kirschessigfliege: Biologie und nachhaltige Bekämpfungsverfahren für Erwerbs- und Hobbygärtner (Prof. Dr. Dominikus Kittemann)
- Japankäfer, Quarantäne-Bockkäfer und Co.: Neozoen im Gartenbau (Dr. Ullrich Benker)
- Die Top 10 der Beratungsfälle zum Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten (Claudia Willmer)

Die Rückmeldungen waren sehr positiv, die Verteilung des digitalen Formats auf mehrere Wochen fand Anklang bei der überwiegend aus der Praxis kommenden Zielgruppe. Ein gleichwertiger Ersatz für das langjährige Präsenzformat war es dennoch nicht, dazu fehlt der fachlich-persönliche Austausch, der unmittelbare Kontakt zu den Referent*innen sowie auch das Ambiente einer ganztägigen Veranstaltung. Die HSWT und die Veranstalter*innen hoffen deshalb, das 23. Fachseminar Pflanzenschutzberatung Ende September 2021 wieder in Präsenz durchführen zu können. (HSWT)

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