Dutch Flower Group: Transparenter Öko-Fußabdruck

Die Dutch Flower Group (DFG) und der Spezialist Ecochain unternehmen erste Schritte, um einen Einblick in die CO2-Emissionen der Prozesse innerhalb aller DFG-Handelsunternehmen zu erhalten.

v.l.n.r.: Pieter Leendertse (Ecochain), Raimon Loman (CSR manager Dutch Flower Group) en Henriëtte van Riet (Ecochain). Bild: Dutch Flower Group.

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Große Einzelhändler wie Supermarktketten und andere Formelbesitzer fragen zunehmend nach Einblicken in den ökologischen Fußabdruck und anderen Nachhaltigkeitsinformationen über Blumen und Pflanzen. Die Dutch Flower Group (DFG) hat Reduktionsziele für CO2, Wasser und Abfall als Speerspitze ihrer Nachhaltigkeitsbestrebungen aufgenommen, wobei die "Messbarkeit" im Mittelpunkt steht. Die DFG und der Spezialist Ecochain unternehmen nun erste Schritte, um einen Einblick in die CO2-Emissionen der Prozesse innerhalb aller DFG-Handelsunternehmen zu erhalten, um anschließend unter Einbeziehung der Kettenpartner die Emissionen aus der gesamten Zierpflanzenproduktionskette abzubilden.

Um Messdaten zu verwalten und sichtbar zu machen, stellt die DFG ihren Handelsunternehmen und Erzeugern jetzt die Environmental Intelligence Platform von Ecochain zur Verfügung. "Über die Ecochain-Plattform erhält die DFG ein aktualisiertes Dashboard der Emissionen innerhalb unserer Kette, ohne vertrauliche Daten austauschen zu müssen. Die Erkenntnisse aus den Messungen stellen somit einen ersten Schritt in Richtung unseres Ziels dar: die Reduzierung unserer Gesamtemissionen", sagt Raimon Loman, CSR (Corporate Social Responsibility)-Manager bei der Dutch Flower Group.

Zunehmend erhält die DFG Anfragen von Kunden und anderen Interessengruppen, um Einblick in die Umweltbelastung ihres Sortiments zu geben und z.B. den Einsatz von Verpackungen zu minimieren. "Um dieser steigenden Nachfrage nach Informationen gerecht zu werden, ist es wichtig, ein integriertes System zu schaffen, in dem zuverlässige Umweltinformationen aus einer einzigen Datenquelle gesammelt und gemeinsam genutzt werden können", erklärt Pieter Leendertse von Ecochain. "So entsteht aus einem einzigen System ein Querschnitt durch die gesamte Organisation mit zuverlässigen Informationen". Die neuen Erkenntnisse ermöglichen es, in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Partnern in der Lieferkette auf die nachhaltigsten Alternativen zu reagieren.

"In den kommenden Monaten werden wir die ersten Schritte zur Gestaltung der digitalen Umgebung unternehmen. Um es überschaubar zu halten, konzentrieren wir uns im Jahr 2020 nur noch auf die direkten und indirekten Geschäftsemissionen, die so genannten Scope 1 & 2-Emissionen, der Geschäftsprozesse in DFG-Unternehmen", sagt Loman. "Für uns als DFG ist es eine Investition, die uns detailliertere Einblicke verschafft, Prozesse weiter digitalisiert und Zeit spart, auch angesichts unserer Ambitionen, über die Gesamtwirkung unserer Geschäftsprozesse zu berichten und sie zu steuern". (DFG)

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