DFG: Vorbereitungen auf 100% digital

Bei der Dutch Flower Group laufen die Vorbereitungen auf 100% digital auch zu Coronazeiten weiter.

Mit 100% digital können die Käufer demnächst einfacher und effizienter Geschäfte mit den Gärtnern machen. Bild: GABOT.

In den letzten Wochen wurden mehrere Meetings zum Thema 100% digital für Mitglieder der Dutch Flower Group organisiert. Die Meetings wurden als Webinar im Internet abgehalten.  Michel van Hout, CIO der Dutch Flower Group, eröffnete ein Meeting mit einem Statement: "Sie fragen sich vielleicht, warum wir die langfristige Zielsetzung von 100% digital weiter verfolgen, obwohl wegen der Coronakrise jeder gerade andere Dinge zu regeln hat. Wir können nur auf eine Weise stärker aus dieser bizarren Zeit herauskommen: Indem wir auf eine andere Weise arbeiten. Je einfacher unsere Prozesse digital organisiert werden, desto effizienter können wir Geschäfte machen. Außerdem können wir uns als Branche keinen Rückstand bei der Digitalisierung erlauben, denn die Konkurrenz liegt bereits auf der Lauer, um die Branche zu übernehmen." Eine klare Aussage von der Dutch Flower Group, die voll hinter dem Projekt 100% digital steht.

Martin de Ruiter, Projektleiter für 100% digital bei Royal FloraHolland, knüpfte an dieses Statement von Michel van Hout an und wies auf die Bedeutung von 100% digital für die Zierpflanzenbranche hin. Bei Royal FloraHolland gab es zwar schon Pläne, einen großen Schritt Richtung Digitalisierung zu gehen, aber durch die verschärfte EU-Gesetzgebung für Finanzdienstleister werden diese Pläne nun beschleunigt umgesetzt mit der Folge, dass man bis Ende 2020 das Geschäft digital abwickeln muss.

Mit 100% digital können die Käufer demnächst einfacher und effizienter Geschäfte mit den Gärtnern machen, wobei ein persönlicher Kontakt zu den Gärtnern (beispielsweise am Telefon) stets weiter bestehen bleibt. Dies erfordert allerdings eine vollständig andere Arbeitsweise sowohl für Käufer als auch für Gärtner. 

Robert Land, Implementierungsspezialist bei Blueroots, setzte danach das Meeting fort und präsentierte verschiedene Szenarien für Käufer. Diese Szenarien stellen dar, auf welch verschiedene Weise Käufer derzeit arbeiten und wie man dafür sorgen kann, dass die eigene Arbeitsweise den Anforderungen von 100% digital genügt.

In den Online-Meetings wurde auch die Interaktion mit den Teilnehmern gesucht, die ihre Erwartungen, Fragen und Sorgen zum Thema 100% digital äußern konnten. Die teilnehmenden Mitglieder der Dutch Flower Group waren sich einig, dass dann, wenn alle Geschäfte über Floriday laufen und den Anforderungen von 100% digital entsprechen, Echtzeit-Daten verfügbar werden, die außerdem vollständig rückverfolgbar sind. Mit dem positiven Ergebnis, dass weniger Fehler auftreten und die Geschäfte effizienter werden. Das wird der Dutch Flower Group dabei helfen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben. Sorgen gab es natürlich auch: Die Gärtner müssen in der Tat ihr gesamtes Angebot korrekt online eingestellt haben, denn nur dann kann die Online-Bestellung richtig funktionieren.

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