Bayer: Glyphosat und Gesundheit von Honigbienenvölkern

Bis heute gibt es keine Studie zwischen Glyphosat und einer Schädigung der Gesundheit von Honigbienenvölkern.

Das Bayer Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer.

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Es gibt bis heute keine großangelegte Studie, die einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und einer Schädigung der Gesundheit von Honigbienenvölkern festgestellt hat. Daran ändert auch eine jüngst im amerikanischen Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie nichts. Diese verknüpft den Einsatz von Glyphosat mit Problemen der Darmflora bei Honigbienen. Es wird nicht nachgewiesen, dass diese angeblichen Effekte sich tatsächlich unter realistischen Bedingungen negativ auf die Gesundheit von Bienenvölkern auswirken könnten. Ebenso ist es fraglich, ob die getesteten Konzentrationen des Mittels im Freiland überhaupt von Bienenvölkern über relevante Zeiträume aufgenommen werden können. Gleichzeitig bleiben frühere Arbeiten des Forscherteams unberücksichtigt, nach denen vor allem Antibiotika, die von Imkern in Bienenstöcken verwendet werden, die Ursache für veränderte Darmmikroben-Gemeinschaften bei Honigbienen sind.

Zudem stützen sich die Ergebnisse der Studie auf eine relativ geringe Anzahl untersuchter Bienen. Eine realistische Einschätzung, inwieweit die beobachteten Effekte tatsächlich unter Praxisbedingungen schädigend sein könnten, ist hingegen nur durch die Beobachtung ganzer Bienenvölker unter Feldbedingungen möglich. Im Gegensatz zur aktuell diskutierten Untersuchung basieren regulatorische Studien zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln auf den strengen internationalen Richtlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und anderer internationaler Organisationen und gewährleisten damit die Berücksichtigung sämtlicher Eckpunkte, die für den Schutz von Honigbienen relevant sind. (Quelle: Bayer)

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