Bayer: Weitere Partnerschaft

Bayer geht Partnerschaft mit Genedata zur weiteren Digitalisierung von Forschung und Entwicklung bei Crop Science ein.

Genome mit Saatgutbezug sind groß, komplex und über verschiedene Organismen hinweg äußerst variabel. Bild: Bayer AG.

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Bayer und Genedata, ein führender Anbieter fortschrittlicher Software-Lösungen für Forschung und Entwicklung im Life-Science-Bereich, haben am 27. September 2018 gemeinsam die Ausweitung ihrer langfristigen Partnerschaft verkündet. Genedata unterstützt die Division Crop Science von Bayer bei der Digitalisierung von F&E-Prozessen. Die erweiterte Partnerschaft umfasst nun eine Lizenz für die Genedata-Selector-Plattform zur Unterstützung des globalen Entwicklungsprozesses und Datenmanagements von Bayer. Genedata wird Bayer bei der Verarbeitung, Speicherung, Analyse und Bewertung von Genom-Daten für die Entwicklung neuer innovativer Fungizide gegen Schadpilze unterstützen.

„Für die erfolgreiche Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzprodukte ist die intelligente Organisation großer Datenvolumen essentiell“, sagt Dr. Michael Edmund Beck, Principal Scientist und Leiter Computational Life Science for R&D Small Molecules bei Bayer in Monheim. „Ich vergleiche die Arbeit von Genedata gerne mit der strukturierten Organisation einer Bibliothek, wo man schnell und einfach das Buch findet, nach dem man sucht“, ergänzt Beck. „Unsere bisherige langjährige Zusammenarbeit und Erfahrung ist sehr positiv.“

„Wir freuen uns, dass Bayer seine Partnerschaft mit Genedata Selector erweitert hat, um die Digitalisierung seiner F&E-Prozesse voranzutreiben“, erklärte Dr. Othmar Pfannes, CEO von Genedata. „Genedata setzt sich weiterhin dafür ein, innovative, führende Akteure in der Agrarwissenschaft wie Bayer mit seiner skalierbaren und integrierten Bioinformatik-Plattform zu unterstützen.“

Die Zusammenarbeit von Genedata mit Bayer existiert bereits seit mehr als zehn Jahren. In der Vergangenheit wurden bereits NGS (Next-Generation Sequencing), Microarray und weitere Analyse-Technologien mit hohem Durchsatz eingesetzt, um in der Pflanzenphysiologie konventionelle Methoden mit niedrigem Durchsatz zu ersetzen. Genedata stellt dabei eine führende Software-Plattform für Unternehmen zum Management dieser Informationen bereit. Die Komplexität der Forschung in agrochemischen Unternehmen liegt an der Vielzahl von Spezies, Genomen und anderer Informationen, die für die Entdeckung neuer Pflanzenschutzlösungen notwendig sind. Mit Genedata Selector ermöglich Bayer seinen Wissenschaftlern bei der Suche nach innovativen Pflanzenschutzlösungen einen globalen Datenzugriff, was zu einer verbesserten Zusammenarbeit sowie Harmonisierung und Optimierung der Prozesse beiträgt.

Seit über 20 Jahren bietet Genedata Selector Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen in der Bioinformatik in den Bereichen Pflanzenschutz und intelligentere Züchtung. Diese skalierbare, integrierte und sichere Software-Lösung für Unternehmen soll helfen, die informationstechnischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen:

  • Genom-Komplexität: Saatgut-Genome sind groß, komplex und über verschiedene Organismen hinweg äußerst variabel. Genomsequenzen, -assemblierungen und Genmodelle können unvollständig oder nicht vorhanden sein.
  • Informationsvielfalt: Die verschiedenen Arten von Informationen aus Pflanzenzuchtexperimenten, Pflanzenschutzstudien und Screenings chemischer Verbindungen benötigen eine zentralisierte Plattform, auf der sämtliche Daten gespeichert und nach Querverbindungen analysiert werden können, und auf die sämtliche beteiligte Teammitglieder leicht zugreifen können.
  • Ergänzung neuer Daten: Jeden Tag werden neue Technologien, Genomsequenzen, Gen-Annotationen und genetische Marker entdeckt. Dies macht ein zentralisiertes Management aller Daten für die Zukunft der modernen Landwirtschaft unabdingbar.
  • Zusammenarbeit und Kommunikation: Bedingt durch die weltweite Verteilung der Standorte (Felder, Landwirtschaftsbetriebe etc.) und Labore sind Datenharmonisierung und Unterstützung der Kommunikation interdisziplinärer Teams wesentlich für den Erfolg.

(Quelle: Bayer)

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