hagebau und Otto Group: Gehen getrennte Wege

hagebau und Otto Group setzen künftig auf individuelle Geschäftskonzepte im Do-It-Yourself-Segment.

hagebau und otto werfen künftig keinen gemeinsamen Schatten mehr. Bild: GABOT.

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Die hagebau KG und die Otto Group haben sich darauf verständigt, das erfolgreiche Joint Venture baumarkt direkt zum 30. Juni 2019 zu beenden. Beide Unternehmen wollen in Zukunft den Online-Vertrieb ihrer DIY-Sortimente eigenverantwortlich gestalten. Gründe dafür sind unterschiedliche Geschäftsmodelle der hagebau Kooperation mit einem Cross-Channel-Ansatz und des Online-Händlers otto.de, der eine Plattform-Strategie verfolgt. Die rund 200 Mitarbeiter des Unternehmens am Standort Hamburg werden von den beiden Muttergesellschaften übernommen.

Das 2007 gegründete Joint Venture baumarkt direkt betreibt Online-Shops für Heimwerker, zu denen hagebau.de, hagebau.at und werkerswelt.de gehören. Außerdem vertreibt baumarkt direkt sein Do-It-Yourself-Sortiment über otto.de und weitere Online-Händler der Otto Group sowie über Kataloge. Die Sortimente sind außerdem im Stationärhandel in hagebaumärkten und den Werkers Welt-Standorten der hagebau Kooperation erhältlich. Mit einem Umsatz von rund 260 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr ist baumarkt direkt ein erfolgreicher Multichannel-Anbieter im deutschen DIY-Markt.

Die Online-Shops werden nach Auflösung des Joint Ventures von der hagebau connect GmbH betrieben. Das Unternehmen wird künftig die E-Commerce-Aktivitäten des hagebau Einzelhandels bündeln und weiterentwickeln. Sitz des neuen Unternehmens wird Hamburg sein.

Die Otto Group wird mit der Übernahme von baumarkt direkt-Mitarbeitern das DIY-Sortiment auf otto.de weiter ausbauen.

Vorbehaltlich der rechtlich notwendigen Prüfung und Zustimmung der Kartellbehörden erfolgt die Auflösung des Joint Ventures zum 30. Juni 2019. (Quelle: hagebau)

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