GrootGroenPlus: "Interesse an Hagelnetzen steigt"

Nach dem verhängnisvollen Hagelunwetter im Süden des Landes und der anschließenden Diskussion über die Mehrgefahrenversicherung wächst das Interesse am Schutz der Produkte auf dem Feld.

Nach dem verhängnisvollen Hagelunwetter im Süden des Landes und der anschließenden Diskussion über die Mehrgefahrenversicherung wächst das Interesse am Schutz der Produkte auf dem Feld. Das sagt Robert Vink von Automatic Protection Systems Holland (APS) auf der GrootGroenPlus. Am Stand von Agro De Arend zeigt das Unternehmen ein vollautomatisches System, das einen Schirm über den Produkten ausrollt. Das System kommt bereits in einer Baumschule in Randwijk zur Anwendung. Man muss nicht in der Nähe sein, um den Schirm bedienen zu können. Mit einer SMS von einem Smartphone kann das System aus der Ferne gesteuert werden, wenn es einen Grund gibt, einen starken Hagel- oder Regenschauer zu fürchten, der einen Schaden an den Pflanzen anrichten kann.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Baumschulen nach der Katastrophe im Süden darüber nachdenken, wie sie sich vor solchen Vorfällen schützen können. Versicherungen sind den meisten derzeit noch zu teuer. Eine Investition von durchschnittlich 10 Euro pro Meter für ein bewegliches Hagelnetz ist vielleicht eine Überlegung wert.

Klimatischer Vorteil
Hinzu komme, dass der Schirm klimatische Vorteile bringe, berichtet Teus de Jong von APS. Ein Grad mehr tut dem Wachstum gut, aber auch der Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung kann ein Vorteil sein.

Rechteckig verankern
APS arbeitet derzeit auch an einer Konstruktion, die Hagelnetze für Baumschulen attraktiver machen sollen. Derzeit muss die Konstruktion auf Säulen noch seitlich mit Stahldrähten schräg verankert werden und das erfordert Platz, den es oft nicht gibt. Eine neue Stahlkonstruktion ermöglicht es, auf einer kleineren Grundfläche zu arbeiten, indem rechteckig verankert wird. (Quelle: De Boomkwekerij/GGP)

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