Verver: Die Suche nach Neuheiten

Eines der Ziele, die Tijmen Verver, Geschäftsführer von Verver Export, jedes Jahr anstrebt, besteht darin, überraschende und neue Blumenzwiebelsorten, Anwendungen und Konzepte zu finden.

Bei Verver Export ist Tijmen die treibende Kraft, wenn es darum geht, neue Produkte oder Sorten für den Katalog zu entdecken. Bild: Verver Export.

Eines der Ziele, die Tijmen Verver, Geschäftsführer von Verver Export, jedes Jahr anstrebt, besteht darin, überraschende und neue Blumenzwiebelsorten, Anwendungen und Konzepte zu finden.

Diese Suche nach Neuheiten wird von Begeisterung angetrieben. Aber Tijmen Verver war keineswegs schon immer so begeistert von Blumenzwiebeln. „Die Begeisterung für unsere Blumenzwiebeln hat sich im Laufe meines beruflichen Werdegangs breitgemacht. Meine Familie hat mich schließlich auf die Blumenzwiebel gebracht. Die Inspiration und die Begeisterung stammt von meinen Kunden und ihrer Kreativität“, sagt Tijmen Verver. „Die Natur hält immer zahlreiche Überraschungen für uns bereit. Das erstaunt mich immer wieder und davon lasse ich mich inspirieren.“

Bei Verver Export ist Tijmen die treibende Kraft, wenn es darum geht, neue Produkte oder Sorten für den Katalog zu entdecken. „Für mich ist eine Neuheit etwas, das sich im Hinblick auf die Form oder die Farbe unterscheidet und das ich für ein oder mehrere Jahre exklusiv ins Sortiment aufnehmen kann“, erläutert Tijmen. „Aber als Exportunternehmen müssen wir auch manchmal einen Ersatz für veraltete Produkte oder Produkte, die nicht mehr angebaut werden, finden. Der Ersatz wird dann als Neuheit präsentiert, aber im Grunde ist das Produkt nicht immer neu auf dem Markt. Manchmal beschließen Erzeuger, eine Sorte aus dem Sortiment zu nehmen, weil sie sich weniger gut entwickelt oder ungenügend austreibt. Sogar Sorten, die vielleicht noch sehr schön sind, müssen das Feld räumen, wenn sie sich nicht rentieren.

Suche

In der Blumenzwiebelbranche gibt es zahlreiche Züchter, davon einige im Amateurbereich und andere in professionellen Verbänden, die bei der Suche nach neuen Varianten und Sorten zusammenarbeiten. „Einzigartigkeit ist was mir beibleibt, wenn ich mich bei meiner Suche unter Züchter begebe. Manchmal unterscheidet meine Meinung sich gewaltig von der des Züchters im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven einer neuen Kreuzung“, grinst Verver. „Das liegt daran, dass die Auswahl sich in vielen Fällen vor allem nach der Blumenbranche richtet und nicht nach der Anwendung in Parks und Gärten. Ich erkenne dann zwar die Möglichkeiten, aber die Kreuzung landet beim Züchter häufig bereits aus anderen Gründen im Müll!“

„In manchen Fällen ist die Natur der Züchter. Das mag ich eigentlich am allerliebsten“, erzählt Tijmen. „So sind wir auf die Serie Alfa-Zulu gekommen, die wir seit zwei Jahren entwickeln. Sie besteht vollständig aus Dahlien mit einfachen Blüten, die attraktiv sind für Insekten und spontan von der Natur geschaffen wurden. Wir haben letztendlich 26 Varianten gewählt, eine Sorte für jeden Buchstaben des NATO-Alphabets. Diese Sorten werden weiterhin nur für uns biologisch angebaut. Unser Katalog bietet also viel Einzigartiges, aber auch viele neue Ergänzungen zu unseren Sommerkonzepten, die wir mit Dahlien und einjährigen Pflanzen kombinieren.

„Mein persönlicher Geschmack und die Tatsache, dass eine Neuheit vielfältige Möglichkeiten bietet, sind maßgeblich dafür, ob ich sie in unser Sortiment aufnehme.“ Er fügt hinzu: „Das Potenzial beim Kunden ist langfristig entscheidend für die Frage, ob eine neue Sorte fortgesetzt wird. Es ist meine Aufgabe, meine Begeisterung für das Produkt unseren Handelspartnern in den verschiedenen Ländern zu vermitteln; nur wenn das gelingt, kann eine Neuheit bei uns erfolgreich sein!“

Trends

Das Sortiment von Verver Export hat nichts mit Trends zu tun. Im Grund ist es für einen Erzeuger unmöglich, um beispielsweise auf bestimmt Farbtrends zu reagieren, da diese viel zu veränderlich sind. Ein Erzeuger kann die Produkte nicht kurzfristig produzieren. Außerdem sind solche Trends in jedem Land anders und die gewerblichen Kunden von Verver Export kümmern sich auch nicht sonderlich darum. Tijmen Verver sagt: „Wir befassen uns allerdings schon mit sozialen Trends und Themen wie Biodiversität und der Klimadebatte. In diesen Bereichen versuchen wir mit unseren Konzepten, aber auch mit der Sortimentauswahl, etwas zu erreichen".

Konzept

Die Innovation im Sortiment von Verver Export macht sich auch durch die Schaffung von neuen Anwendungen und Kombinationen bemerkbar. Seit vielen Jahren spielen das Kreativ-Team und die Versuchsgärten hierbei eine wichtige Rolle. Die persönlichen Innovationsbestrebungen von Tijmen Verver haben immer gezeigt, dass konzeptionelles Denken die Stärke des Unternehmens ist. Tijmen sagt lächelnd: „Konzeptionelles Denken ist in unserem DNA verankert!“ Dem fügt er jedoch hinzu: „Aber wie auch bei der Auswahl muss man manchmal das Kind mit dem Bade ausschütten.“ (Verver Export)

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