RHODO 2018: Studenten präsentieren Gartenkonzepte

Der Rhododendron im Jahre 3000 – Osnabrücker Studenten blicken in die Zukunft.

Studentengärten Harms Maibach. Bild: RHODO18/HS Osnabrück.

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Zum Abschluss des Wintersemesters 2017/2018 wurden im Februar die Ergebnisse aus dem Wettbewerbs-Projekt „Studentengärten für die RHODO 2018“ durch die Studierenden der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Dietmar Münstermann präsentiert. Eine Fachjury, bestehend aus den Repräsentanten des Arbeitskreises RHODO - Falk Grotius (Stadt Westerstede), Gerd Eiting (Baumschule Bruns), Dirk Böhlje (Baumschule Böhlje), Enno Stöckmann (Stöckmann Baumschulen), Niels Blatt (Horeis+Blatt Landschaftsarchitekten) und Gesa Gärtner (Horeis+Blatt Landschaftsarchitekten) -, beurteilte die gestalterischen Ergebnisse und wird den Gewinner auf der diesjährigen RHODO (10.-21.5.18) küren.

Im Rahmen des kreativen Wettbewerbs, der die nunmehr 15. Westersteder Traditionsveranstaltung als eine von vielen Neuheiten bereichert, entwickelten vier studentische Gruppen Ideen und Umsetzungsvorschläge unter dem Motto „Rhododendron im Jahr 3000“ für Ausstellungsgärten mit einer Größe von je 6,00 x 8,00 m. Ziel war es zunächst aus vier Beiträgen – unabhängig der Benotung durch die Hochschule Osnabrück – drei Gärten auszuwählen, die auf der RHODO18 umgesetzt werden sollen. Die Studenten entwickelten teilweise sehr unterschiedliche Ideen zu den Themen Klimawandel, Urbanisierung, technologische Innovationen und Rückkehr zur Natur. So wurden der Fachjury u.a. Betonwüsten, hängende Rhododendron und eine gebaute Großstadt präsentiert. Da alle Beiträge sehr gut ausgearbeitet wurden, sollen nun alle vier Studentengärten auf der RHODO aufgebaut werden.

„Es wird natürlich keine 1:1-Realisierung geben können, weil wir finanziell und bautechnisch gewisse Rahmenbedingungen zu erfüllen haben, aber die Ideen werden alle realisiert“, freut sich der verantwortliche Planer Niels Blatt. Ein Lächeln auf die Gesichter der Baumschulvertreter Dirk Böhlje und Enno Stöckmann zauberte die ausgesprochene Erkenntnis der Studenten: „Am Anfang wussten wir nicht, was wir mit der Pflanze Rhododendron anfangen sollten… Aber nach den Besuchen im Ammerland und der Einarbeitung in dieses Thema sind wir alle der Pflanze ein großes Stück näher gekommen“, so eine Teilnehmerin. Die Studenten werden gemeinsam mit den Ammerländer Junggärtnern am Aufbau der Gärten teilnehmen. Unterstützt wird das Projekt von den Baumschulen und Staudengärtnereien im Ammerland durch Pflanzenleihgaben. Gartenpate dieser neuen RHODO-Idee ist die Ammerländer Versicherung.

Wichtige Informationen zur 15. RHODO in Westerstede:

Vom 10. bis 21. Mai 2018 verwandelt Europas größte Rhododendronschau den Stadtkern wieder in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Unter dem spannenden Leitmotto „Perspektivwechsel“ können Gartenliebhaber und Pflanzenprofis Rhododendren und Azaleen ganz neu entdecken: nah im Detail, fern aus luftiger Höhe oder auch mal kopfüber. Ein Erlebnis mitten im Ammerland, der grünen Parklandschaft im Nordwesten Niedersachsens. Bereits zum 15. Mal veranstaltet die Stadt Westerstede in Zusammenarbeit mit zahlreichen Markenbaumschulen aus dem oldenburgisch-ostfriesischen Raum dieses Gartenerlebnis. Weitere Informationen unter www.rhodo.de. 

Öffnungszeiten

10. - 20. Mai 9.30 – 23.00 Uhr (Einlass bis 21.30 Uhr)

21. Mai 9.30 – 19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr)

Ausstellung „Grüne Lebensart“ 9.30 – 18.00 Uhr

Eintrittspreise:

Tageskarte 12,00 Euro

Ermäßigte Tageskarte 10,00 Euro

Abendkarte (ab 18 Uhr) 7,50 Euro Kinder bis einschl. 15 Jahren Eintritt frei

Schirmherr: Thomas Reiter, 1992-2007 ESA-Astronaut und der achte Deutsche im All

Werbepartner: Ammerländer Versicherung, Landessparkasse zu Oldenburg und EWE 

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