Progema: Effektives Unkrautmanagement in Anlagen und auf Wegen

Effektive Unkrautbekämpfung ist aus verschiedenen Gründen in den letzten Jahren zu einem viel diskutierten Thema geworden. Herausforderungen liegen dabei im effektiven und kostengünstigen Vorgehen, das natürlich den Verbraucherschutz und den Schutz der Umwelt einbeziehen muss.

Finalsan von Progema. Bild: Progema.

Das mechanische Entfernen von Unkräutern ist aus Sicht von Verbrauchern und auch aus Sicht des Umweltschutzes eine gute Möglichkeit. Nur leider ist diese Maßnahme aufwendig und damit kostenintensiv. Die Anwendung von Herbiziden ist daher nach wie vor eine sinnvolle Alternative. Dabei sei darauf hingewiesen, dass die Anwendung von Herbiziden auf Freiflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig ist (§6 Absatz 2 und 3 Pflanzenschutzgesetz). Finalsan-Produkte sind vom Bundesamt für Verbraucherschutz in vielen Anwendungsbereichen für die Anwendung auf Flächen für die Allgemeinheit (§ 17 Pflanzenschutzgesetz) genehmigt. Somit liegt die Voraussetzung für eine Einzelgenehmigung durch die zuständigen Landesbehörden vor.

Kontaktherbizide mit einem Wirkstoff wie Pelargonsäure können daher eine sinnvolle Alternative sein. Finalsan und Finalsan Plus, Totalherbizide, enthalten diesen Wirkstoff, der so auch in der Natur vorkommt. Beispielsweise enthalten Storchschnabelgewächse wie Pelargonien die Pelargonsäure. Sie durchdringt die Wachsschicht der Blätter und zerstört die Zellwände der Pflanzen. Dies führt dazu, dass die Inhaltsstoffe austreten – die Pflanzen vertrocknen rasch und verfärben sich braun.

Finalsan Plus enthält als zweiten Wirkstoff zusätzlich Maleinsäurehydrazid, das für die wurzeltiefe Wirkung sorgt. Pelargonsäure hat als Herbizidwirkstoff eine Reihe von Vorteilen. Sie wird rasch abgebaut, ist nicht bienengefährlich* und schont Nützlinge. Der Effekt des Wirkstoffs ist innerhalb weniger Stunden sichtbar: die getroffenen Pflanzenteile vertrocknen und sterben ab. Behandelte Flächen können nach dem Antrocknen des Belags sofort wieder betreten werden.

Da holzige Pflanzenteile nicht geschädigt werden, lassen sich Finalsan-Produkte problemlos unter Gehölzen anwenden. Sie wirken bereits innerhalb weniger Stunden in einem breiten Temperaturspektrum. Produkte mit diesen Wirkstoffen können vom Frühjahr bis in den Spätherbst hinein eingesetzt werden.

Nicht nur Unkräuter, sondern auch Moose und Algen werden unter Einwirkung von Pelargonsäure rasch und nachhaltig zerstört. Dank seiner Dauerwirkung verhindern Finalsan und Finalsan Plus die Neubildung von Moos und Algen langfristig und sorgen damit für eine nachhaltige Entfernung grüner Beläge.

Finalsan-Produkte werden im Spritzverfahren ausgebracht – am besten mit grobtropfigen Flachstrahldüsen und Spritzschirm. Da nur getroffene Pflanzenteile absterben, ist auf eine intensive Benetzung der gesamten Unkräuter zu achten. Die Unkräuter sollten möglichst jung und etwa 5 bis 10 cm groß sein. Die Anwendung ist ab 10 °C möglich. (Quelle: Progema)

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