Niedersachsen: 15 Jahrgangsbeste in grünen Berufen

Landwirtschaftskammer Niedersachsen kürt Jahrgangsbeste in grünen Berufen. Landesweit 5.600 junge Menschen im Agrarbereich und in der Hauswirtschaft in Ausbildung.

Landwirtschaftskammer Niedersachsen kürt Jahrgangsbeste in grünen Berufen. Bild: LWK Niedersachsen.

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Sie haben das Beste aus ihrer Ausbildung herausgeholt und starten mit einem Top-Zeugnis ins Berufsleben: 15 junge Frauen und Männer sind am Mittwoch (28. November) während des Gesellschaftsabends der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen für herausragende Leistungen in den grünen Berufen geehrt worden. Sie hatten ihre Prüfungen alle mit einer Eins vor dem Komma bestanden.

„Zu einer erfolgreichen Ausbildung gehören immer zwei: ein motivierter Lehrling und ein engagierter Ausbildungsbetrieb“, betonte Anke Evers, die den Fachbereich Aus- und Fortbildung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen leitet.

Am Abend vor der Kammerversammlung werden traditionell die landesweit besten Auszubildenden des Jahrgangs für herausragende Leistungen geehrt. An diesem festlichen Abend bilanziert die Landwirtschaftskammer zugleich eine ihrer wichtigsten Aufgaben: die Ausbildung des agrar- und hauswirtschaftlichen Nachwuchses zu sichern. Aktuell werden in Niedersachsen mehr als 5.600 junge Frauen und Männer in einem Agrarberuf wie Landwirt/-in, Gärtner/-in, Pferde-, Tier-, Fisch-, Forstwirt/-in, Fachkraft Agrarservice, Pflanzen- und Milchtechnologe/-in sowie in der Hauwirtschaft dual ausgebildet.

„Wir dürfen nicht aufhören, die gesellschaftliche Bedeutung der grünen Berufe, die Attraktivität, die Aufstiegsmöglichkeiten in ihrer Vielfalt und die Durchlässigkeit im beruflichen Bildungssystem in der Öffentlichkeit immer wieder zu präsentieren“, ergänzte Evers. Ferner sollten Betriebe für die Phase der beruflichen Orientierung genügend Praktikumsplätze für Schülerinnen und Schüler anbieten, um potenzielle Auszubildende zu finden und sie für einen der grünen Berufe zu begeistern.

Für die Fachkräftesicherung im Agrarbereich und der Hauswirtschaft wird auf zahlreichen Veranstaltungen wie Berufsmessen, Tagen der offenen Tür, in Schulen und im Internet geworben. Wichtig sei darüber hinaus die Mitarbeit der Kammer in Netzwerken regionaler und überregionaler Fachkräftebündnisse, um neue Experten für die grünen Berufe zu gewinnen, sagte Evers.

Für die Zukunft der beruflichen Bildung in den grünen Berufen komme es auch darauf an, in allen anerkannten Ausbildungsbetrieben eine hohe Ausbildungsqualität durchzusetzen wie beispielsweise die konsequente Umsetzung des Ausbildungsplanes, hob die Expertin der Landwirtschaftskammer hervor. „Mit seiner Haltung zur Ausbildung, etwa indem es Auszubildende für einen internationalen Austausch freistellt, kann ein Unternehmen seine Attraktivität als Ausbildungsbetrieb und gegebenenfalls als späterer Arbeitgeber enorm steigern.“ (LWK Niedersachsen)

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