Kohlrabi: Der Ungeduldige

Zu Unrecht wird beim Einkauf oft am Kohlrabi vorbeigegriffen. Er kann vielfältig roh und gekocht eingesetzt werden und ist eine richtige Vitaminbombe.

Von April bis November hat Schweizer Kohlrabi Saison. (pd)

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Der Kohlrabi ist ein ungeduldiger Geselle. Nie sitzt er unter der Erde und im Frühling ist er einer der ersten, die geerntet werden können. Die Kugel, die über der Erde anschwillt, ist genau genommen die runde Verdickung eines Stängels. Im Gegensatz zu seinen Kohlverwandten bildet er sie aber nicht unter der Erde, sondern über der Erdoberfläche aus. Er weist entweder eine blauviolette oder eine grünweißliche Farbe auf.

Unerschöpftes Potential

Der Anteil der Schweizer Produktion überstieg 2017 die Importmenge knapp. Mengenmäßig wurden in der Schweiz knapp zehnmal so viele Karotten (7kg/Kopf) wie Kohlrabi (0,7 kg/Kopf) verspeist. Das Gemüse, das von April bis November geerntet werden kann, hat allerdings viel mehr drauf als der Auftritt als Beilage zu einer Dipsauce.

Unglaublich vielseitig

Mild im Geschmack kann er auch gedämpft, gekocht oder gefüllt zubereitet werden. Seine Blätter sind besonders wertvoll: Im Laden zeigen sie an, ob das Gemüse frisch ist. Sie zuhause wegzuwerfen wäre allerdings schade, denn sie liefern bis dreimal mehr Vitamine und können wie Spinat gekocht werden. Die Knolle selber ist allerdings auch schon sehr gesund. Sie ist kalorienarm und enthält die Vitamine A, B, C und E sowie Kalzium, Kalium und Magnesium. (Quelle: lid.ch)

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