Kohlrabi: Vitaminreicher Frühlingsbote

Die Vitaminbombe Kohlrabi ist eines der ersten Gemüse im Frühling und eignet sich sowohl zum roh als auch zum gekocht essen.

Kohlrabi gilt als relativ pflegeleicht und die Knollen können von zart grünlich-weiß über kräftig grün bis zu blauviolett daherkommen. Bild: GABOT.

Anzeige

Kohlrabi ist ein spezieller Zeitgenosse – weder Fisch noch Vogel, wenn man so will. Der in der Schweiz auch oft verwendete Name Rübkohl deutet es an: Der knollenförmige Kohlrabi ist eine gezüchtete Kreuzung aus weißer Rübe und wildem Kohl. Während der Geschmack von Kohlrabi aber eher an das milde Aroma einer Rübe erinnert, wächst der Kohlrabi oberirdisch wie ein Kohl. Botanisch wird der Kohlrabi denn auch zum Kohl gezählt, entsteht aber nicht aus Blüten oder Blättern, sondern aus der verdickten Sproßachse der zweijährigen Pflanze.

Schnellstarter

Woher genau der Kohlrabi kommt, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Sowohl der Mittelmeerraum wie auch Mittelasien werden als Ursprungsort vermutet. In unseren Breitengraden ist das Vorkommen des Kohlrabis seit dem 16. Jahrhundert belegt.

Kohlrabi gilt als relativ pflegeleicht und die Knollen können von zart grünlich-weiß über kräftig grün bis zu blauviolett daherkommen. Kohlrabi wächst sehr schnell und ist deshalb jeweils eines der ersten Gemüse im Frühling. Die Saison beginnt im April und dauert bis in den Spätherbst.

Gesunder und vielseitiger Vitaminspender

Das feste und saftige Fruchtfleisch enthält die Vitamine C, B9, E und Eisen sowie ätherische Öle, die dem dem Kohlrabi einen leicht süßlichen Geschmack verleihen. Kohlrabi ist sowohl roh als auch gekocht genießbar: Roh schmeckt der Kohlrabi intensiv süßlich, nußig und leicht kohlartig – gekocht wird das Aroma etwas milder.

Kohlrabi ist äußerst vielseitig in der Zubereitung und dabei äußerst kalorienarm und trotzdem nährstoffreich: Roh lässt sich Kohlrabi gut bei Dips und Salaten einsetzen – gekocht kommt er in Gemüsesuppen, als Beilage beispielsweise zu Fleischgerichten oder auch als Vegi-Pommes aus dem Backofen zum Einsatz. Auch die knackigen Blätter lassen sich verspeisen und können beispielsweise wie Spinat zubereitet werden. (lid)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.