Berlin-Brandenburg: Weihnachtsbaumsaison 2022 eröffnet

Der Weihnachtsbaumsaison in Berlin-Brandenburg 2022 wurde eröffnet.

Die Blaufichte ist kältebeständig und kann zudem gut mit Trockenheit umgehen. Bild: Gartenbauverband BB.

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Zum Auftakt der feierlichen Eröffnung am 17. November gaben die Kinder der örtlichen Grundschule den Klassiker „Oh Tannenbaum“ zum Besten. Trotz des grauen Novemberwetters und kaltem Wind kam unter den anwesenden Gästen vorweihnachtliche Stimmung auf. Denn schließlich geht es mit dem Weihnachtsbaum um das Symbol für die anstehenden Feiertage schlechthin. „Es ist einfach schön mit dem Schmücken!“ – so die Meinung der Kinder vor Ort. Und der schönste Weihnachtsbaum ist natürlich der, den man selbst gefällt wird.

In der Grüntaler Gärtnerei haben Kunden die Qual der Wahl. Rund 50.000 Exemplare stehen auf einer 15 Hektar großen Plantage. Nordmanntannen, Blaufichten, Rotfichten, Coloradotannen oder serbische Fichten wachsen dort in Reih und Glied. Gärtner Mattäus Schubert spricht von einem guten Jahr in Brandenburg: „Trotz Trockenheit, hatten wir ein gutes Baumjahr. Denn durch die Trockenheit sind die Triebe nicht so lang geworden und haben eine gute Länge. Wir sind mit dem Wuchs sehr zufrieden.“

In diesem Jahr will die Gärtnerei Schubert auf einen besonderen Trend aufmerksam machen, der für viele interessant sein könnte: War die Nordmanntanne bisher auf Platz 1 der Weihnachtsbaumcharts, könnte sich dies nach Meinung von Matthäus Schubert bald ändern. „Die Blaufichte ist im Kommen und wird immer beliebter. Sie gab es als Weihnachtsbaum schon lange vor der Nordmanntanne und ist eine preisgünstigere, dem Aussehen nach ebenbürtige Alternative“, so Schubert weiter.

Besonderer Duft und königliches Erscheinen der Blaufichte

Ursprünglich aus den Rocky Mountains stammend, ist die Blaufichte kältebeständig und kann zudem gut mit Trockenheit umgehen. Ihre Schönheit zeigt sich vor allem durch ihren feierlichen silbrig-blaugrauen Schimmer der Nadeln. Blaufichten wirken durch ihren regelmäßigen Wuchs und pyramidenförmigen Kronenaufbau nahezu majestätisch. Ihre starken Äste tragen die noch so schwerste Weihnachtsbaumkugel und Kerzen, die vielleicht gerade in diesem Jahr auch eine neue Renaissance erfahren könnten. Außerdem sind die Nadeln der Blaufichte bekannt für ihren intensiven, harzigen Waldgeruch, den sie ihren ätherischen Ölen zu verdanken hat. Gerade im warmen Wohnzimmer können sich diese entfalten und ihren wohligen weihnachtlichen Duft verströmen. Frisch geschnittene Blaufichten haben eine sehr gute Nadelhaltbarkeit.

Doch egal für welches Exemplar sich die Kunden am Ende entscheiden, wichtig sei, dass die Bäume aus der Region kommen. „Es ist so, dass die Sensibilität dafür, wo der Weihnachtsbaum herkommt und wie frisch er ist, gewachsen ist.“ Zudem seien die regionalen Nadelbäume besser für die CO2-Bilanz. Auch darauf sollte bei der Saisoneröffnung am Donnerstag aufmerksam gemacht werden. So könnten mit einem Hektar Weihnachtsbaum-Plantage in zehn Jahren bis zu 145 Tonnen CO2 gebunden werden, heißt es vom Verband.

Und das Beste zum Schluss: In der Gärtnerei in Grüntal sind keine Preisausschläge bei den Weihnachtsbäumen zu erwarten. Der laufende Meter liege bei rund 24 Euro. Auch nach Aussagen des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger sollen die Preise in diesem Jahr stabil bleiben. (Gartenbauverband BB)

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