IGW: Mit gutem Gewissen Weihnachten feiern

Wer sich die Advents- und Weihnachtszeit mit Tannenbäumen verschönert, vergrößert seinen ökologischen Fußabdruck nicht – wenn die Bäume aus der Heimat stammen. Darauf weist die Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) hin.

Weihnachtsbaumkultur an der Mittelmühle in Adelberg, Baden-Württemberg. Bild: IGW.

Sie rechnet auch dieses Jahr mit einer stärkeren Nachfrage an Weihnachtsbäumen, weil die Corona-Pandemie die Bedeutung von Weihnachten als dem Fest der Familie und der Zuversicht offenbar steigert. Dazu teilt die IGW mit: Die Wohnung, das Haus, den Garten, die Straße mit Weihnachtsbäumen zu verschönern, das ist auch in ökologischer Hinsicht mit gutem Gewissen möglich.

Der Waldbauern-Verband setzt sich für die regionale Erzeugung und den Verkauf von Weihnachtsbäumen und Schnittgrün für Gebinde und Adventskränze in der Heimat ein. „Wer der Heimat und dem Klima zu Weihnachten etwas Gutes tun will, kauft einen Christbaum, der in der Region gewachsen ist“, stellt Peter Geiß (Peiting, Oberbayern) fest, der Vorsitzende der IGW. Seine Mitglieder, die in fast allen Regionen Deutschlands und Österreichs Familienbetriebe führen, garantieren den Käufern frische und gesunde Weihnachtsbäume, die keine weiten Transportwege hinter sich haben. Und: „Wir pflanzen für jeden Baum mindestens einen nach“, so Peter Geiß.

Die Bäume über Hunderte oder Tausende von Kilometern auf Autobahnen zu transportieren oder gar Plastik-Christbäume aus Fernost zu importieren, das passe nicht mehr in die Zeit. „In diesen schwierigen Zeiten sind Heimat und Bräuche besonders wichtig“, zeigt sich Geiß überzeugt und wirbt für den heimischen Weihnachtsbaum, denn: „Nach dem Motto ,Aus der Region für die Region‘ kann man auch die heimische Wirtschaft unterstützen!“ Das sei CO2-neutral und ökologisch völlig unbedenklich; es werde im Gegenteil damit die Pflege des Waldes ermöglicht und gefördert, betont die IGW. (IGW)

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IGW: Mit gutem Gewissen Weihnachten feiern

Wer sich die Advents- und Weihnachtszeit mit Tannenbäumen verschönert, vergrößert seinen ökologischen Fußabdruck nicht – wenn die Bäume aus der Heimat stammen. Darauf weist die Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) hin.

Weihnachtsbaumkultur an der Mittelmühle in Adelberg, Baden-Württemberg. Bild: IGW.

Sie rechnet auch dieses Jahr mit einer stärkeren Nachfrage an Weihnachtsbäumen, weil die Corona-Pandemie die Bedeutung von Weihnachten als dem Fest der Familie und der Zuversicht offenbar steigert. Dazu teilt die IGW mit: Die Wohnung, das Haus, den Garten, die Straße mit Weihnachtsbäumen zu verschönern, das ist auch in ökologischer Hinsicht mit gutem Gewissen möglich.

Der Waldbauern-Verband setzt sich für die regionale Erzeugung und den Verkauf von Weihnachtsbäumen und Schnittgrün für Gebinde und Adventskränze in der Heimat ein. „Wer der Heimat und dem Klima zu Weihnachten etwas Gutes tun will, kauft einen Christbaum, der in der Region gewachsen ist“, stellt Peter Geiß (Peiting, Oberbayern) fest, der Vorsitzende der IGW. Seine Mitglieder, die in fast allen Regionen Deutschlands und Österreichs Familienbetriebe führen, garantieren den Käufern frische und gesunde Weihnachtsbäume, die keine weiten Transportwege hinter sich haben. Und: „Wir pflanzen für jeden Baum mindestens einen nach“, so Peter Geiß.

Die Bäume über Hunderte oder Tausende von Kilometern auf Autobahnen zu transportieren oder gar Plastik-Christbäume aus Fernost zu importieren, das passe nicht mehr in die Zeit. „In diesen schwierigen Zeiten sind Heimat und Bräuche besonders wichtig“, zeigt sich Geiß überzeugt und wirbt für den heimischen Weihnachtsbaum, denn: „Nach dem Motto ,Aus der Region für die Region‘ kann man auch die heimische Wirtschaft unterstützen!“ Das sei CO2-neutral und ökologisch völlig unbedenklich; es werde im Gegenteil damit die Pflege des Waldes ermöglicht und gefördert, betont die IGW. (IGW)

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