Sachsen-Anhalt: Kühler Mai verkürzte die Spargelsaison

Nach den endgültigen Ergebnissen aus der Ernte- und Betriebsberichterstattung des Statistischen Landesamtes haben die Spargelbauern in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr mit 40,6 Dezitonnen je Hektar einen unterdurchschnittlichen Flächenertrag erzielt.

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Nach den endgültigen Ergebnissen aus der Ernte- und Betriebsberichterstattung des Statistischen Landesamtes haben die Spargelbauern in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr mit 40,6 Dezitonnen je Hektar einen unterdurchschnittlichen Flächenertrag erzielt. Im Durchschnitt der letzten sechs Jahre wurden 44,2 Dezitonnen je Hektar gestochen. Die Ertragsleistung des Edelgemüses lag um 4,5 Dezitonnen je Hektar unter dem Vorjahr. Hochgerechnet auf die Erntefläche insgesamt sind das 3.994 Tonnen Spargel (2008: 4.787 t) bei einer Anbaufläche von 983 Hektar.

Nach einem sehr frühen Erntebeginn Ende März mit hohen Erträgen, gab es im kühlen und feuchten Mai deutliche Ernteeinbrüche. Einige Betriebe haben bereits Anfang bzw. Mitte Juni die Ernte beendet.
Bedeutendste Anbauregionen bleiben weiterhin Altmark, Jerichower Land, Anhalt-Zerbst und Börde. (stalasa)

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