Mehr Energieeffizienz im Gartenbau

Landwirtschaft und Gartenbau können künftig eine Förderung erhalten, wenn durch Investitionen möglichst effizient ein geringerer Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß erreicht wird.

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Mit einem jetzt veröffentlichten gemeinsamen Förderprogramm unterstützen das Bundeslandwirtschafts- und das Bundesumweltministerium (BMELV und BMU) eine bessere Energieeffizienz im Agrarsektor.

Insbesondere im Unterglasgartenbau als einem der energieintensivsten Bereiche lässt sich durch regenerative und umweltschonende Energieträger eine erhebliche Minderung der klimaschädlichen CO2-Emissionen erreichen. Auch Investitionen in einen niedrigeren Energieverbrauch und in geringere Wärmeverluste durch bessere Wärmedämmung und optimierte Klimasteuerung sind förderfähig.

Insgesamt stellt das BMU aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative über eine Laufzeit von vier Jahren 28 Mio. Euro bereit. Abhängig von einer CO2-Einsparung zwischen 20 und 50% werden für einzelne Maßnahmen Zuschüsse in Höhe von 20 bis 30% des zuschussfähigen Investitionsvolumens gewährt.

Die mit diesem Bundesprogramm geförderten Investitionen sollen dazu beitragen, die auch in der Landwirtschaft und im Gartenbau vorhandenen CO2-Minderungspotenziale kostengünstig und flächendeckend zu erschließen.

Mit der administrativen Betreuung des Programms wurde die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beauftragt. Informationen zur Antragstellung sind Anfang nächster Woche auf der Homepage der BLE unter www.ble.de abrufbar. (bmelv)

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