Grüne Branche: Veranstaltung vierer Branchenverbände

In Berlin trafen sich die grünen Branchenverbände bdla, BGL, BdB und ZVG zum Parlamentarischen Abend zu Grün in der Stadt und im ländlichen Raum.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz: In seinem Statement betonte der ZVG-Präsident, dass alle vier Verbände die Pflanze eint und wies daraufhin, dass die Kompensationsverordnung ein wirksames Instrument sein könne um noch mehr Grün in die Städte zu bringen. (BdB)

Anzeige

Unter dem Motto „Grün - Für Stadt und Land“ diskutierten der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) mit politischen Vertretern über die ökologische, soziale und ökonomische Bedeutung von Grün in der Stadt und im ländlichen Raum.

Der Einladung der vier grünen Verbände in die ‚Deutsche Parlamentarische Gesellschaft‘ folgten 20 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Staatssekretäre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der grünen Branchenverbände in der Wertschöpfungskette war es, mit den anwesenden Bundestagsabgeordneten über die politischen Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung in der Stadtentwicklung, im Gartenbau sowie im Garten- und Landschaftsbau zu diskutieren. In diesem Zusammenhang informierten die Präsidenten der Verbände Lutze von Wurmb (BGL), Till Rehwaldt (bdla), Helmut Selders (BdB) und Jürgen Mertz (ZVG) über die Perspektiven grüner Städte und Landschaften. Insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels kann die gesamte grüne Branche mit ihrem besonderen Know-How wertvolle Lösungsansätze liefern. Zudem sorgt lebendiges Grün in den Städten und im ländlichen Raum für ein attraktives und gesundes Wohnumfeld und die grüne Branche bietet sichere Arbeitsplätze im Mittelstand.

Die Vertreter der vier Verbände diskutierten ebenso mit den Parlamentariern wichtige branchenspezifische Themen wie die Aufstockung des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“, die Stärkung der „doppelten Innenentwicklung“, die Wettbewerbsgleichheit zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen, den Schutz der biologischen Vielfalt sowie die Entschädigungen bei Quarantäneschädlingen und die Pflanzenschutzmittel-Zulassung.

Die rege Diskussion mit den Vertretern aus Politik und Ministerien zeigte, dass sich alle Akteure der Bedeutung des Stadtgrüns für die alltägliche Lebensumwelt der Menschen und der grünen Branche als wichtiger und moderner Wirtschaftsfaktor bewusst sind. (bdla, BGL, BdB, ZVG)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.