BdB: Geschäfts­füh­rung vor Ort

Auch in diesem Jahr reist Hauptgeschäftsführer Markus Guhl in die Landesverbände, um vor Ort mit den Mitgliedern über aktuelle Entwicklungen in der Branche und über die Themen für die Verbandsarbeit zu sprechen.

Diskutiert wurde unter anderem über die Umweltpolitik der Bundesregierung und die daraus entstehenden Folgen für die Produktion. Bild: BdB.

Anzeige

In den vergangenen Wochen waren die Landesverbände Weser-Ems, Hannover, Hamburg und Rheinland die Zielkoordinaten von BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. Diskutiert wurde unter anderem über die Umweltpolitik der Bundesregierung und die daraus entstehenden Folgen für die Produktion.

Eine zentrale Rolle spielte dabei die künftige Zulassung von Mitteln des integrierten Pflanzenschutzes für die Betriebe. Gerade in Norddeutschland sah man hier ein wichtiges Arbeitsfeld des Verbandes, um auch weiterhin für die Verfügbarkeit dieser Produktionsmittel einzustehen.

In diesem Zusammenhang wurde auch der große Themenkomplex Nachhaltigkeit besprochen. Torfreduktion und der CO2-Abdruck werden in der Zukunft wichtige Parameter für die Kostenentwicklung der Betriebe darstellen. Hier gilt es, Wege zu finden, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Baumschulen zu sichern. Angesichts der knappen Sortimente wurde deutlich, dass sich mittlerweile ein eminenter Arbeitskräftemangel in der Branche manifestiert. Etwaig geplante Ausweitungen der Produktion finden durch fehlendes Personal ihre Grenze.

Weitere Themen waren unter anderem die künftige Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes, eine stärkere Fokussierung auf soziale Medien und die Zukunft der Ausbildung. Die vom BdB geplante Erneuerung der Ausbildungsoffensive soll dem Ziel dienen, Fachkräfte in die Branche zu locken. Die Fridays for Future-Bewegung ist hier ein Ansatzpunkt, da die junge Generation zunehmend für Klima- und Umweltprobleme sensibilisiert ist. (BdB)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.