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Schleswig-Holstein: Mehr ökologischer Gemüseanbau
Damit lag die ökologische Gemüseanbaufläche von 2.117 Hektar (ha) 11% über dem Niveau des Vorjahres (2022: 1 914 ha). Im Laufe der letzten zwölf Jahre verdoppelte sich die Anbaufläche in diesem Segment nahezu (2012: 1.088 ha). Die Anzahl der Gemüsebetriebe, die ihre Produkte ökologisch erzeugen, blieb in diesem Zeitraum aber annähernd konstant, so das Statistikamt Nord. Aktuell sind es 88 Betriebe.
Insgesamt bauten im Erhebungsjahr 2023 in Schleswig-Holstein 336 Betriebe auf einer Fläche von 7.817 ha Gemüse und Erdbeeren im Freiland und unter Gewächshäusern und Folientunneln (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen) an. Damit blieb die Anbaufläche auf dem Niveau des Erhebungsjahres 2022. Da die Zahl der Betriebe zwischen 2022 und 2023 um 8% sank, lag der durchschnittliche Flächenanteil je Betrieb bei gut 23 ha Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren.
Die Gemüseanbaufläche im Freiland betrug im Erhebungsjahr rund 7.000 ha und lag damit 1% über der Vorjahresfläche. 304 Betriebe ernteten rund 352.700 Tonnen (t) Gemüse im Freiland. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3%.
Auf dem größten Teil der Gemüsefreilandflächen wird traditionell Rot- und Weißkohl angebaut. Im Erhebungsjahr lag der Anteil bei insgesamt 2.873 ha. Das sind 42% der schleswig-holsteinischen Gemüseanbaufläche im Freiland, von denen sich 2.806 ha im Kreis Dithmarschen befanden. Die Hauptkohlart in Schleswig-Holstein ist der Weißkohl mit einem Anbauumfang von 2.319 ha und einer Erntemenge von rund 190.400 t.
Spargel wurde 2023 von 44 Betrieben auf rund 459 ha angebaut. Die Produktion belief sich auf knapp 1.900 t. Damit lag der landesweite Durchschnittsertrag bei 47 Dezitonnen je Hektar (dt/ha). Etwa 73% (334 ha) der schleswig-holsteinischen Spargelanbauflächen lagen in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Stormarn und Segeberg.
73 Betriebe erzeugten auf einer Fläche von 783 ha Erdbeeren. Der Durchschnittsertrag lag im Freiland mit 106 dt/ha rund 6% über dem Durchschnittsertrag des Erntejahres 2022 und etwas über dem Niveau des sechsjährigen Mittels (104 dt/ha). Der Anbau von Erdbeeren unter hohen begehbaren Folientunneln hat sich etabliert. So konnten landesweit 74 ha ermittelt werden, auf denen 29 Betriebe diese ernteverlängernde Produktionsmethode einsetzten.
Der Gemüseanbau in Gewächshäusern (und anderen hohen begehbaren Schutzabdeckungen) umfasste 2023 rund 40 ha (2022: 43 ha), die von 65 Betrieben bewirtschaftet wurden. Auf fast 60% dieser Fläche wurde Gemüse nach ökologischen Richtlinien produziert.
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Schleswig-Holstein: Mehr ökologischer Gemüseanbau
Damit lag die ökologische Gemüseanbaufläche von 2.117 Hektar (ha) 11% über dem Niveau des Vorjahres (2022: 1 914 ha). Im Laufe der letzten zwölf Jahre verdoppelte sich die Anbaufläche in diesem Segment nahezu (2012: 1.088 ha). Die Anzahl der Gemüsebetriebe, die ihre Produkte ökologisch erzeugen, blieb in diesem Zeitraum aber annähernd konstant, so das Statistikamt Nord. Aktuell sind es 88 Betriebe.
Insgesamt bauten im Erhebungsjahr 2023 in Schleswig-Holstein 336 Betriebe auf einer Fläche von 7.817 ha Gemüse und Erdbeeren im Freiland und unter Gewächshäusern und Folientunneln (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen) an. Damit blieb die Anbaufläche auf dem Niveau des Erhebungsjahres 2022. Da die Zahl der Betriebe zwischen 2022 und 2023 um 8% sank, lag der durchschnittliche Flächenanteil je Betrieb bei gut 23 ha Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren.
Die Gemüseanbaufläche im Freiland betrug im Erhebungsjahr rund 7.000 ha und lag damit 1% über der Vorjahresfläche. 304 Betriebe ernteten rund 352.700 Tonnen (t) Gemüse im Freiland. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3%.
Auf dem größten Teil der Gemüsefreilandflächen wird traditionell Rot- und Weißkohl angebaut. Im Erhebungsjahr lag der Anteil bei insgesamt 2.873 ha. Das sind 42% der schleswig-holsteinischen Gemüseanbaufläche im Freiland, von denen sich 2.806 ha im Kreis Dithmarschen befanden. Die Hauptkohlart in Schleswig-Holstein ist der Weißkohl mit einem Anbauumfang von 2.319 ha und einer Erntemenge von rund 190.400 t.
Spargel wurde 2023 von 44 Betrieben auf rund 459 ha angebaut. Die Produktion belief sich auf knapp 1.900 t. Damit lag der landesweite Durchschnittsertrag bei 47 Dezitonnen je Hektar (dt/ha). Etwa 73% (334 ha) der schleswig-holsteinischen Spargelanbauflächen lagen in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Stormarn und Segeberg.
73 Betriebe erzeugten auf einer Fläche von 783 ha Erdbeeren. Der Durchschnittsertrag lag im Freiland mit 106 dt/ha rund 6% über dem Durchschnittsertrag des Erntejahres 2022 und etwas über dem Niveau des sechsjährigen Mittels (104 dt/ha). Der Anbau von Erdbeeren unter hohen begehbaren Folientunneln hat sich etabliert. So konnten landesweit 74 ha ermittelt werden, auf denen 29 Betriebe diese ernteverlängernde Produktionsmethode einsetzten.
Der Gemüseanbau in Gewächshäusern (und anderen hohen begehbaren Schutzabdeckungen) umfasste 2023 rund 40 ha (2022: 43 ha), die von 65 Betrieben bewirtschaftet wurden. Auf fast 60% dieser Fläche wurde Gemüse nach ökologischen Richtlinien produziert.
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