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NABU: Fahrplan gegen das Artensterben
Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Naturkrise – vom fortschreitenden Artensterben über die Zerstörung natürlicher Ökosysteme bis hin zum Verlust von Lebensräumen – setzt die Bundesregierung damit ein wichtiges Signal für den Natur- und Artenschutz.
„Der Beschluss ist ein wichtiges Signal, doch die konkrete Umsetzung wird entscheidend sein – und hier tragen Bund, Länder, Kommunen, Wissenschaft und auch zivilgesellschaftliche Akteur*innen sowie das Ehrenamt gemeinsam Verantwortung," erklärt dazu Johann Rathke, Teamleiter Biodiversitätspolitik beim NABU. Die Strategie umfasst 21 Handlungsfelder und verbindet Maßnahmen aus zahlreichen Sektoren, was deutlich macht, dass der Erhalt der Biodiversität nicht nur dem Gemeinwohl dient, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.
Rathke sieht allerdings in der Finanzierung ein noch ungelöstes Problem, gerade was auch die Honorierung von Naturschutzleistungen der Landwirtschaft betrifft: „Die jährliche Lücke im Naturschutz beträgt mindestens 2 Mrd. Euro. Neben der Ausweitung bestehender Förderprogramme wie dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) könnten neue Finanzierungsmodelle wie eine im Grundgesetz verankerte Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung mit starker Naturschutzkomponente Abhilfe schaffen." Der Erfolg der Strategie hängt zudem von ihrer Verbindlichkeit ab. So könnte ein Biodiversitätsgesetz Bundes- und Landesregierungen oder sogar einzelne Ministerien zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen verpflichten.
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Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Naturkrise – vom fortschreitenden Artensterben über die Zerstörung natürlicher Ökosysteme bis hin zum Verlust von Lebensräumen – setzt die Bundesregierung damit ein wichtiges Signal für den Natur- und Artenschutz.
„Der Beschluss ist ein wichtiges Signal, doch die konkrete Umsetzung wird entscheidend sein – und hier tragen Bund, Länder, Kommunen, Wissenschaft und auch zivilgesellschaftliche Akteur*innen sowie das Ehrenamt gemeinsam Verantwortung," erklärt dazu Johann Rathke, Teamleiter Biodiversitätspolitik beim NABU. Die Strategie umfasst 21 Handlungsfelder und verbindet Maßnahmen aus zahlreichen Sektoren, was deutlich macht, dass der Erhalt der Biodiversität nicht nur dem Gemeinwohl dient, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.
Rathke sieht allerdings in der Finanzierung ein noch ungelöstes Problem, gerade was auch die Honorierung von Naturschutzleistungen der Landwirtschaft betrifft: „Die jährliche Lücke im Naturschutz beträgt mindestens 2 Mrd. Euro. Neben der Ausweitung bestehender Förderprogramme wie dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) könnten neue Finanzierungsmodelle wie eine im Grundgesetz verankerte Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung mit starker Naturschutzkomponente Abhilfe schaffen." Der Erfolg der Strategie hängt zudem von ihrer Verbindlichkeit ab. So könnte ein Biodiversitätsgesetz Bundes- und Landesregierungen oder sogar einzelne Ministerien zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen verpflichten.
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