FloraHolland: Neues Konzept für zentrale Versteigerung

Bei der zentralen Versteigerung werden die Auktionsuhren pro Produktgruppe über verschiedene Standorte hinweg zusammengefasst. Royal FloraHolland hat in den letzten Jahren gemeinsam mit Auslieferern und Käufern wertvolle Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt, die darauf abzielt, Angebot und Nachfrage effizienter zusammenzuführen.

Ein Bild aus alten Tagen: Die physische Pflanzenversteigerung am Standort Aalsmeer. Bild: GABOT.

Nach der Zusammenführung aller Rosenauktionen im Jahr 2023 wurden alle Pflanzenauktionen auf die zentrale Versteigerung umgestellt. Danach wurden aber keine weiteren Blumenauktionen umgestellt. Gemeinsam mit Gärtnern und Käufern soll nun auf der Grundlage praktischer Erfahrungen an einer neuen Zukunftsvision und einem neuen Konzept für die zentrale Versteigerung gearbeitet werden.

Jeder Schritt bei der Einführung der zentralen Versteigerung wurde sorgfältig vorbereitet und vor jeder weiteren Ausweitung gemeinsam mit Anlieferern und Käufern evaluiert und optimiert. Diese Vorgehensweise soll auch in Zukunft beibehalten werden, gerade weil die derzeitige Form der zentralen Versteigerung von Royal FloraHolland noch nicht als Endzustand betrachtet wird. Die zentralen Auktionsuhren bringen derzeit noch nicht nur die Vorteile, die Royal FloraHolland sich erhofft hatte. Aus diesem Grund wird die derzeitige Form der zentralen Versteigerung bei den Blumenauktionen nicht weitergeführt.

In der Praxis versteigert Royal FloraHolland das Angebot in Naaldwijk, Rijnsburg und Aalsmeer noch kurz nacheinander auf den zentralen Auktionsuhren. Dies führt eigentlich zu drei Preiszeitpunkten, auch wenn die Reihenfolge der Standorte jeden Tag zufällig ausgelost wird. Die Käufer sehen nun auch noch, wo sich das Angebot befindet. Das angestrebte Endziel war jedoch schon immer eine vollständig standortunabhängige Auktion.

Durch die zentrale Versteigerung von Rosen als große Produktgruppe hat Royal FloraHolland viel gelernt. Alle Daten, gewonnenen Erkenntnisse und Signale fließen nun in verschiedene Zukunftsszenarien für die zentrale Versteigerung ein. Es sei  deutlich geworden, was man an dem Ansatz ändern müsse, heißt es. Im Vordergrund stehe, dass die Stärkung der Uhr für alle Produktgruppen und die verschiedenen Arten von Anlieferern und Käufern an den Hubs sowie das Angebot vorhersehbarer und zuverlässiger Logistikdienstleistungen in die Gestaltung einer neuen Zukunftsvision einfließen müsse.

Die neue Zukunftsvision wird in Zusammenarbeit mit den Anlieferern und Käufern ausgearbeitet. Im Jahr 2025 sollen noch einige Experimente durchgeführt werden, um die am besten geeignete Zukunftsvision für die zentrale Versteigerung zu ermitteln.

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FloraHolland: Neues Konzept für zentrale Versteigerung

Bei der zentralen Versteigerung werden die Auktionsuhren pro Produktgruppe über verschiedene Standorte hinweg zusammengefasst. Royal FloraHolland hat in den letzten Jahren gemeinsam mit Auslieferern und Käufern wertvolle Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt, die darauf abzielt, Angebot und Nachfrage effizienter zusammenzuführen.

Ein Bild aus alten Tagen: Die physische Pflanzenversteigerung am Standort Aalsmeer. Bild: GABOT.

Nach der Zusammenführung aller Rosenauktionen im Jahr 2023 wurden alle Pflanzenauktionen auf die zentrale Versteigerung umgestellt. Danach wurden aber keine weiteren Blumenauktionen umgestellt. Gemeinsam mit Gärtnern und Käufern soll nun auf der Grundlage praktischer Erfahrungen an einer neuen Zukunftsvision und einem neuen Konzept für die zentrale Versteigerung gearbeitet werden.

Jeder Schritt bei der Einführung der zentralen Versteigerung wurde sorgfältig vorbereitet und vor jeder weiteren Ausweitung gemeinsam mit Anlieferern und Käufern evaluiert und optimiert. Diese Vorgehensweise soll auch in Zukunft beibehalten werden, gerade weil die derzeitige Form der zentralen Versteigerung von Royal FloraHolland noch nicht als Endzustand betrachtet wird. Die zentralen Auktionsuhren bringen derzeit noch nicht nur die Vorteile, die Royal FloraHolland sich erhofft hatte. Aus diesem Grund wird die derzeitige Form der zentralen Versteigerung bei den Blumenauktionen nicht weitergeführt.

In der Praxis versteigert Royal FloraHolland das Angebot in Naaldwijk, Rijnsburg und Aalsmeer noch kurz nacheinander auf den zentralen Auktionsuhren. Dies führt eigentlich zu drei Preiszeitpunkten, auch wenn die Reihenfolge der Standorte jeden Tag zufällig ausgelost wird. Die Käufer sehen nun auch noch, wo sich das Angebot befindet. Das angestrebte Endziel war jedoch schon immer eine vollständig standortunabhängige Auktion.

Durch die zentrale Versteigerung von Rosen als große Produktgruppe hat Royal FloraHolland viel gelernt. Alle Daten, gewonnenen Erkenntnisse und Signale fließen nun in verschiedene Zukunftsszenarien für die zentrale Versteigerung ein. Es sei  deutlich geworden, was man an dem Ansatz ändern müsse, heißt es. Im Vordergrund stehe, dass die Stärkung der Uhr für alle Produktgruppen und die verschiedenen Arten von Anlieferern und Käufern an den Hubs sowie das Angebot vorhersehbarer und zuverlässiger Logistikdienstleistungen in die Gestaltung einer neuen Zukunftsvision einfließen müsse.

Die neue Zukunftsvision wird in Zusammenarbeit mit den Anlieferern und Käufern ausgearbeitet. Im Jahr 2025 sollen noch einige Experimente durchgeführt werden, um die am besten geeignete Zukunftsvision für die zentrale Versteigerung zu ermitteln.

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