BGV: Leuchtende Blüten, elegante Blätter

Aktionswoche „Herbstlich willkommen“ vom 16. bis 23. September 2017 in Bayerns Gärtnereien.

Herbstblüher lassen sich vielfältig kombinieren: Hier sind (v.l.n.r.) Bartblume, Herbstanemone, Fette Henne, Chrysantheme und Sonnenhut die Stars im Topf. Foto: Kientzler.

Ein warmes Gelb oder ein leuchtendes Violett hat im Spätsommer eine viel tiefere Wirkung als während der hochsommerlichen Wochen, die hinter uns liegen. Nun ist es Zeit, den Garten, den Balkon, die Terrasse oder den Eingangsbereich mit diesen spätsommerlichen Farbtönen zu einem angenehmen Platz zu machen. Dann werden die Sonnenstrahlen uns nicht nur mit Wärme sondern auch mit leuchtender Farbe beglücken. Die Sommerblumen wollen oder sollen den Platz noch nicht räumen? Kein Problem, dann bekommen die Herbstblüher einen eigenen Platz in einem Topf oder einem großen Pflanzgefäß. Viele der Pflanzen, die sich dafür eignen, bleiben bis in den Winter hinein schön. Und mit einigen einfachen Tricks wird die Bepflanzung bis zum Frühjahr immer wieder neu begeistern.

Wie‘s geht, erfahren alle Freunde der herbstlichen Farbenpracht während der Aktionswoche „Herbstlich willkommen“ vom 16. bis 23. September 2017. Denn dann gibt es in Bayerns Gärtnereien die ganze Vielfalt der Blatt-, Blüten- und Beeren-Schönheiten für den „Herbstlichen Topfgarten“ zu entdecken. Rund 120 Gärtnereien in Bayern und über 70 weitere aus dem ganzen Bundesgebiet nehmen an der Aktion teil und liefern Ideen, wie und womit sich herrlich leuchtende Pflanzenkombis gestalten lassen. Und natürlich gibt es für alle, die nicht selbst Hand anlegen wollen, auch die verschiedensten fertig bepflanzten Gefäße zum Mitnehmen.

Gewusst wie – Hinweise vom Pflanzenflüsterer

Welche Gefäße und welche Erden eignen sich, wie dicht soll ich pflanzen, was muss ich beim Gießen bedenken und wie kann ich Herbstblüher und Blattschmuckpflanzen kombinieren? Bayerns Gärtner können hierzu beraten und sie wissen auch, welche der betreffenden Pflanzen winterhart sind.

Eine ganze Reihe Pflanzen lassen sich durchaus überwintern oder im Garten auspflanzen. Andere lassen sich geschickt neu kombinieren oder machen genau rechtzeitig Platz für die ersten Frühlingsblüher im neuen Jahr. Auch Blumenzwiebeln mit in den Topf zu setzen, kann eine gute Idee sein. Wie sich die Pflanzgefäße dann über die ganz kalten Tage hinweg zusätzlich schützen lassen, dafür kennt der Gärtner ebenfalls elegante Tricks und Kniffe. Wichtig bei der Bepflanzung von Gefäßen für den Herbst: Ein guter Wasserabzug, da die Pflanzen zu dieser Zeit nicht mehr so viel Wasser brauchen. Auch zusätzlicher Dünger ist dann nicht mehr notwendig.

Pflanzen auswählen leicht gemacht

Wichtig beim Bepflanzen eines Gefäßes ist grundsätzlich, verschieden hohe Pflanzen zu verwenden. So eignen sich für die Mitte hohe Gräser wie das Federborstengras (Pennisetum) oder das Blutgras (Imparata). Genauso gut können aber auch hohe Wenn der Spätsommer beginnt, suchen die Menschen die Sonne mehr als den Schatten. Und auch das Tageslicht verändert sich: Die Sonne steht tiefer und lässt die Farben von Blüten und Blättern besonders intensiv leuchten. Herbstblüher wie der Sonnenhut (Rudbeckia), die Fette Henne (Sedum telephium z.B. die Sorte „Herbstfreude“) oder die Bartblume (Caryopteris clandonensis) verwendet werden. Sehr gut mit den Gräsern harmonieren etwas kleinere Herbstblüher wie Astern oder Chrysanthemen. Ein Hingucker sind in jedem Fall Pflanzen mit Beerenschmuck wie die Rebhuhnbeere oder die Skimmie. Beides sind robuste Klassiker, die bis in den Winter hinein mit ihrem Beerenschmuck begeistern. Unverzichtbar sind herbstliche Blattschmuckpflanzen wie das Purpurglöckchen (Heuchera) oder die Wolfsmilch (Euphorbia). Es gibt sie in edlen Silbertönen oder in leuchtendem Rot. Sie prägen damit deutlich den Charakter der Bepflanzung – und einige von ihnen begeistern im Frühjahr mit ihren eleganten Blüten.

Last but not least sollte in einem herbstlichen Gefäß eine hängende Pflanze nicht fehlen. Auch hier ist die Auswahl groß – Efeu mit dunklem oder gemustertem Laub, die Mühlenbeckie mit ihren kleinen Blättchen und filigranen Trieben oder das leuchtend gelbgrüne Laub des Pfennigkrautes (Lysimachia ‚Goldilocks‘). Entscheidend ist, dass die Bepflanzung durch eine Mischung verschiedener Blattformen und Blütenfarben eine „runde Sache“ wird – dann begleitet sie gut in Form die angenehmen Stunden in der Herbstsonne. (BGV)

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BGV: Leuchtende Blüten, elegante Blätter

Aktionswoche „Herbstlich willkommen“ vom 16. bis 23. September 2017 in Bayerns Gärtnereien.

Herbstblüher lassen sich vielfältig kombinieren: Hier sind (v.l.n.r.) Bartblume, Herbstanemone, Fette Henne, Chrysantheme und Sonnenhut die Stars im Topf. Foto: Kientzler.

Ein warmes Gelb oder ein leuchtendes Violett hat im Spätsommer eine viel tiefere Wirkung als während der hochsommerlichen Wochen, die hinter uns liegen. Nun ist es Zeit, den Garten, den Balkon, die Terrasse oder den Eingangsbereich mit diesen spätsommerlichen Farbtönen zu einem angenehmen Platz zu machen. Dann werden die Sonnenstrahlen uns nicht nur mit Wärme sondern auch mit leuchtender Farbe beglücken. Die Sommerblumen wollen oder sollen den Platz noch nicht räumen? Kein Problem, dann bekommen die Herbstblüher einen eigenen Platz in einem Topf oder einem großen Pflanzgefäß. Viele der Pflanzen, die sich dafür eignen, bleiben bis in den Winter hinein schön. Und mit einigen einfachen Tricks wird die Bepflanzung bis zum Frühjahr immer wieder neu begeistern.

Wie‘s geht, erfahren alle Freunde der herbstlichen Farbenpracht während der Aktionswoche „Herbstlich willkommen“ vom 16. bis 23. September 2017. Denn dann gibt es in Bayerns Gärtnereien die ganze Vielfalt der Blatt-, Blüten- und Beeren-Schönheiten für den „Herbstlichen Topfgarten“ zu entdecken. Rund 120 Gärtnereien in Bayern und über 70 weitere aus dem ganzen Bundesgebiet nehmen an der Aktion teil und liefern Ideen, wie und womit sich herrlich leuchtende Pflanzenkombis gestalten lassen. Und natürlich gibt es für alle, die nicht selbst Hand anlegen wollen, auch die verschiedensten fertig bepflanzten Gefäße zum Mitnehmen.

Gewusst wie – Hinweise vom Pflanzenflüsterer

Welche Gefäße und welche Erden eignen sich, wie dicht soll ich pflanzen, was muss ich beim Gießen bedenken und wie kann ich Herbstblüher und Blattschmuckpflanzen kombinieren? Bayerns Gärtner können hierzu beraten und sie wissen auch, welche der betreffenden Pflanzen winterhart sind.

Eine ganze Reihe Pflanzen lassen sich durchaus überwintern oder im Garten auspflanzen. Andere lassen sich geschickt neu kombinieren oder machen genau rechtzeitig Platz für die ersten Frühlingsblüher im neuen Jahr. Auch Blumenzwiebeln mit in den Topf zu setzen, kann eine gute Idee sein. Wie sich die Pflanzgefäße dann über die ganz kalten Tage hinweg zusätzlich schützen lassen, dafür kennt der Gärtner ebenfalls elegante Tricks und Kniffe. Wichtig bei der Bepflanzung von Gefäßen für den Herbst: Ein guter Wasserabzug, da die Pflanzen zu dieser Zeit nicht mehr so viel Wasser brauchen. Auch zusätzlicher Dünger ist dann nicht mehr notwendig.

Pflanzen auswählen leicht gemacht

Wichtig beim Bepflanzen eines Gefäßes ist grundsätzlich, verschieden hohe Pflanzen zu verwenden. So eignen sich für die Mitte hohe Gräser wie das Federborstengras (Pennisetum) oder das Blutgras (Imparata). Genauso gut können aber auch hohe Wenn der Spätsommer beginnt, suchen die Menschen die Sonne mehr als den Schatten. Und auch das Tageslicht verändert sich: Die Sonne steht tiefer und lässt die Farben von Blüten und Blättern besonders intensiv leuchten. Herbstblüher wie der Sonnenhut (Rudbeckia), die Fette Henne (Sedum telephium z.B. die Sorte „Herbstfreude“) oder die Bartblume (Caryopteris clandonensis) verwendet werden. Sehr gut mit den Gräsern harmonieren etwas kleinere Herbstblüher wie Astern oder Chrysanthemen. Ein Hingucker sind in jedem Fall Pflanzen mit Beerenschmuck wie die Rebhuhnbeere oder die Skimmie. Beides sind robuste Klassiker, die bis in den Winter hinein mit ihrem Beerenschmuck begeistern. Unverzichtbar sind herbstliche Blattschmuckpflanzen wie das Purpurglöckchen (Heuchera) oder die Wolfsmilch (Euphorbia). Es gibt sie in edlen Silbertönen oder in leuchtendem Rot. Sie prägen damit deutlich den Charakter der Bepflanzung – und einige von ihnen begeistern im Frühjahr mit ihren eleganten Blüten.

Last but not least sollte in einem herbstlichen Gefäß eine hängende Pflanze nicht fehlen. Auch hier ist die Auswahl groß – Efeu mit dunklem oder gemustertem Laub, die Mühlenbeckie mit ihren kleinen Blättchen und filigranen Trieben oder das leuchtend gelbgrüne Laub des Pfennigkrautes (Lysimachia ‚Goldilocks‘). Entscheidend ist, dass die Bepflanzung durch eine Mischung verschiedener Blattformen und Blütenfarben eine „runde Sache“ wird – dann begleitet sie gut in Form die angenehmen Stunden in der Herbstsonne. (BGV)

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