Wiedenmann: Kombischilde im Web erklärt

Das Kombi-Federklappenschild ist eine Alternative zum starren Räumschild, diesem jedoch in praktisch allen Aspekten überlegen. Der Hersteller Wiedenmann hat eine Animation der Funktionsweise ins Internet gestellt.

Moderne Räumschilde passen sich der Arbeitsaufgabe an und sind dadurch sehr produktiv. Bild: Wiedenmann.

Anzeige

Erst kürzlich hat Wiedenmann von Pflegemaschinen für Winterdienst, Schmutzbeseitigung und Rasenpflege seine Webseite runderneuert. Viele interessante Funktionen und Darstellungen sind hinzugekommen. Reichlich Raum ist dem Thema Winterdienst gewidmet: Schnee wird immer fallen, wenngleich wohl tendenziell weniger als bislang. Umso wichtiger ist der Wunsch vieler Kommunen und Dienstleister, hier „intelligent“ investieren zu wollen. Im Fokus steht dabei insbesondere der Räumdienst.

Verwandlungskünstler

Das Kombi-Federklappenschild leitet seine Bezeichnung von seiner Funktionalität ab. Kennzeichnend dafür ist die seitliche Klappmechanik der Schildfläche. Beim „Snowmaster Vario Flex“, so heißt das Angebot Wiedenmanns in diesem Marktsegment, besteht die Räumfläche aus vier Schildteilen. Alle sind variabel verstellbar, um alle Räumszenarien flexibel bedienen zu können.

In seiner Basisfunktion übernimmt das Schild das klassische Seitenräumen mittels schräg gestellter Schaufel. Durch die volle Beweglichkeit aller Elemente ist neben der Geradestellung allerdings auch die Keil-Stellung möglich, ebenso die V-Stellung. Welche Geometrie infrage kommt, bestimmt die Aufgabe: den Keil für Schneisen, die V-Option zum Zusammenschieben. In jeder Funktion lässt sich zudem der äußere Teil der Schildhälften jeweils separat ansteuern, also ein- oder ausklappen, auch asymmetrisch, für die fast doppelte bzw. halbe Breite. Und alles bequem fernbedient und hydraulisch vom Fahrsitz aus.

Hohe Produktivität

Die dadurch erzielte Funktionalität ist faszinierend: Fortan reicht ein einziges Schild, um Gehwege, Großflächen sowie Straßen- und Parkplätze präzise und effizient zu räumen. Und dafür wird lediglich ein Trägerfahrzeug benötigt. Unproduktive, nicht vergütete Leerlaufzeiten durch die Logistik diverser Starrschilde und Trägerfahrzeuge entfallen. Ein einziges Fahrzeug mit multifunktionalem Schild reicht fortan. Eine solche Kombination könnte mit Fahrerwechsel sogar rund um die Uhr zum Bedarfsräumen unterwegs sein.

Durch die Federklappen, eine mehrteilig per Federdruck umklappenden Schürfleiste an der Unterseite des Schildes, läuft das Schild ruhig und erzielt trotz Bodenunebenheiten ein gründliches Räumergebnis. Dies gilt allerdings auch für starre Schilde, die jedoch ansonsten praktisch keine weiteren Vorteile bieten. Die höheren Anschaffungskosten eines Vario-Schildes dürften sich durch die Betriebseinsparungen oder das Ertragspotenzial schon in kurzer Zeit amortisieren. (Wiedenmann)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.