Schweiz: Spargelsaison ist gestartet

Die Vorfreude hat ein Ende: Schweizer Spargel ist ab sofort erhältlich.

Die schweizer Spargelsaison ist gestartet. Bild: Verband Schweizer Gemüseproduzenten.

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Dank der frühlingshaften Temperaturen konnten erste kleinere Mengen geerntet werden. Diese sind derzeit vor allem in Hofläden und auf Wochenmärkten verfügbar.

Saisonstart mit ersten regionalen Mengen

In verschiedenen Anbauregionen konnte bereits der erste Bleich- und Grünspargel geerntet werden. Aufgrund der aktuell noch begrenzten Erntemengen ist Schweizer Spargel vorerst hauptsächlich direkt bei den Produzent/-innen erhältlich. Mit steigenden Temperaturen ist in den kommenden Wochen mit einer deutlichen Zunahme des Angebots zu rechnen.

Gut vorbereitet in die Saison gestartet

Für die Spargelproduzent/-innen beginnt die Saison nicht erst mit der Ernte. Bereits früh im Jahr werden die Felder vorbereitet, Dämme angelegt und erste Verfrühungsmaßnahmen getroffen. Häufig kommen sogenannte Mini-Tunnels zum Einsatz, die ein wärmendes Mikroklima erzeugen und so ein früheres Wachstum ermöglichen. Zudem schützen sie vor Wind, Regen und teilweise sogar vor Frostnächten, was die Qualität und Erntesicherheit erhöht. Die Konstruktion ist arbeits- und kostenintensiv. Trotzdem etabliert sich diese Anbaumethode bei den Spargelproduzent/-innen schrittweise. Wenn dann die ersten warmen Frühlingstage einsetzen, muss alles bereit sein: Nur so kann die Nachfrage nach frischem Schweizer Spargel von Beginn weg bestmöglich gedeckt werden.

Spargelzahlen im Überblick

Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz insgesamt 876 Tonnen Spargel geerntet. Das sind rund 20 Tonnen mehr als im Jahr 2024. Die Erntemengen 2025 teilen sich auf in 530 Tonnen Bleich- und 346 Tonnen Grünspargel. Bei einem Gesamtvolumen (inkl. Import) von 9.765 Tonnen beträgt die Inlandproduktion fast 9%. Im Jahr 2025 wurden 447 Hektar bewirtschaftet. Die Flächen haben in den letzten zehn Jahren um ca. 70 Hektar zugenommen. Die Zunahme ist insbesondere bei der Grünspargelfläche erkennbar (Quelle SZG).

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