Rucola: Kraut mit mitteleuropäischen Wurzeln

In den letzten Jahren ist Rucola in der Beliebtheit der Verbraucher stark gestiegen. Die scharfen Blätter werden vor allem in der italienischen Küche verwendet.

Im Salat, auf Pizza und Pasta oder auch als Zutat für ein Pesto ist Rucola sehr beliebt. Bild: Sabine Weis.

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Aber was heute als mediterranes Kraut verzehrt wird, wurde schon vor Jahrhunderten in Mitteleuropa als „Rauke“ gesammelt und verwendet, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

Die scharfen Blätter von Rucola lassen sich im Salat auch gut mit Früchten kombinieren, denn die Süße der Früchte passt gut zur Schärfe des Krauts.

Weil die zarten Blätter sehr schnell welken und vergilben, sollte Rucola möglichst frisch verzehrt werden. Am besten lagert man Rucola immer im Kühlschrank in einem Folienbeutel oder einer geschlossenen Dose. Dies ist für maximal zwei Tage möglich.

Rucola ist sehr gesund, denn das Kraut enthält die Vitamine A, C, E und K sowie Vitamine der B-Gruppe. Auch Kalzium, Eisen, Zink, Kalium und Phosphor sind enthalten. Senföle verursachen die Schärfe des Krauts.

Die rheinischen Gemüseerzeuger bieten Rucola aus dem Freiland von Mai bis November an. (RLV)

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