Royal FloraHolland: Schnittblumenumsatz hat zugenommen

In der Periode von November bis 1. Dezember stieg der Umsatz bei Royal FloraHolland um mehr als 5%.

In der Periode von November bis 1. Dezember stieg der Umsatz bei Royal FloraHolland um mehr als 5%. Bild: GABOT.

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Der Umsatzanstieg in der abgelaufenen Periode ist bei Royal FloraHolland vor allem auf ein geringeres Angebot an kleinblütigen Rosen aus Afrika zurückzuführen. Dadurch entstand eine Nachfrage nach anderen Schnittblumen, die zu einer guten Preisbildung führte.

In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis von Uhren- zu Direktverkäufen stabilisiert. Der Anteil der Produkte, die direkt verkauft werden, ist leicht rückläufig. Bei Schnittblumen sind das 0,1%-Punkte und bei Zimmerpflanzen 0,5%-Punkte. Nur der Verkauf von Gartenpflanzen im Direktverkauf wächst um 1,8%-Punkte. Gartenpflanzen haben allerdings im Vergleich zu Zimmerpflanzen immer noch einen relativ geringen Anteil an den Direktströmen.

Exporte nach Russland gestiegen

Die Exportzahlen von Floridata zeigen, dass die Exporte im Oktober um 2% gestiegen sind. Die Exporte nach Russland wachsen deutlich um 40%. Die Ursachen: Der Rubel hat an Wert gewonnen und macht Blumen aus den Niederlanden wieder erschwinglicher. Außerdem steigt die Nachfrage aus Russland nach Blumen und Pflanzen ohnehin.

Mehr Blumen und Pflanzen nach Polen und Tschechien

Weitere Blumen und Pflanzen gehen nach Polen und in die Tschechische Republik, wo die Konjunktur wieder anzieht. Die Exporte nach Deutschland sind mit einem Rückgang von fast 4% etwas enttäuschend, da hier die Nachfrage nach Blumen rückläufig war. Im Oktober blieben die Exporte nach Großbritannien im Vergleich zu 2016 stabil. Der Brexit bringt billigere Blumen und Pflanzen in das Vereinigte Königreich.

Weniger Rosen und Gerbera angeliefert

Inm abgelaufenen Zeitraum erzielten Schnittblumen das höchste Umsatzwachstum. Der Umsatz stieg um fast 10%. Die Anliefermengen blieben auf dem Niveau des Vorjahres. Rosen und Gerbera wurden viel seltener geliefert. Das durchschnittliche Preisniveau aller Blumen stieg um 10%. Rosen und Gerbera haben das durchschnittliche Preisniveau noch weiter erhöht., während die Preisbildung von Lilien im vergangenen Jahr aufgrund der geringeren Nachfrage aus England hinterherhinkt.

Schwierige Zeit für Orchideen

Der Verkauf von Zimmerpflanzen ging um 1% zurück. Die Orchideen durchleben eine schwierige Zeit. Die Anliefermenge bei Phalaenopsis nahm um 4% zu. Die Durchschnittspreise fielen um 14%, ein bemerkenswerter Rückgang. Die Statistiken zeigen, dass die Verbraucher aktuell weniger an Orchideen interessiert sind.

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