Niederlande: Schnittblumenanbau nimmt zu

Die niederländische Anbaufläche für Schnittblumen ist zum ersten Mal in diesem Jahrhundert wieder gewachsen.

Rosenanbau nimmt in den Niederlanden wieder zu. Bild: GABOT.

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Nach Schätzung des Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS) stieg die Fläche in diesem Jahr um knapp 5,5% auf insgesamt 1.780 Hektar. Die Zahl der Betriebe, die Schnittblumen anbauen, ist jedoch weiter rückläufig.

Die Zunahme der Produktionsfläche ist eine Trendwende, da die Anzahl der Quadratmeter für den Anbau von Schnittblumen seit dem Jahr 2000 in den Niederlanden stetig zurückgeht. Zur Veranschaulichung: Im Jahr 2000 gab es in den Niederlanden noch 3.730 Hektar Schnittblumen - im Jahr 2017 sank die Fläche der Schnittblumen um 9% auf 1.690 Hektar.

Nach der Flächenschätzung der CBS, die auf der Agrarzählung basiert, ist das Wachstum vor allem bei Rosen zu finden. Die Fläche für diese Kultur ist in diesem Jahr um 70 Hektar gestiegen, eine Steigerung um 30% auf 300 Hektar. Chrysanthemen (9% auf 330 ha), Hortensien (38% auf 110 ha) und Hippeastrum (50% auf 90 ha) wachsen ebenfalls unter den Schnittblumen. Auf der anderen Seite führen unter anderem Orchideen (-15% auf 110 ha) und Lilien (-7% auf 130 ha) zu einer Verringerung der Anbaufläche.

Die Zahl der Unternehmen, die in den Niederlanden Schnittblumen anbauen, ist jedoch weiterhin rückläufig. Nach den Vorgaben der CBS sind in diesem Jahr noch 910 Unternehmen im Schnittblumenanbau tätig, ein Rückgang von 2% (oder 20 Unternehmen) gegenüber 2017. Dieser Rückgang ist bei den Unternehmen, die Blumen auf einer kleineren Anbaufläche in den Niederlanden produzieren, zu verzeichnen. Die Zahl der Betriebe in den 14 flächenmäßig größten Kulturen ist sehr stabil.

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