METRO AG: Bestätigte Corona-Infektion

Ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung des METRO Mutterkonzerns METRO AG ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Die METRO AG hat zum vorsorglichen Schutz vor einer Corona-Verbreitung alle Mitarbeiter am Campus aufgefordert, in der kommenden Woche von zuhause aus zu arbeiten. Bild: METRO.

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Das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf ist bereits einbezogen worden. Alle direkten Arbeitskontakte der jüngeren Zeit sind unmittelbar informiert worden und werden im Home Office arbeiten. Bei auftretenden Symptomen werden diese Kollegen ärztlichen Rat suchen. Die betroffene Etage wird desinfiziert. Der METRO AG Krisenstab steht im engen Austausch mit den Gesundheitsbehörden in der Landeshauptstadt.

Märkte von METRO Deutschland und Real (Emmas Enkel) nicht betroffen, bleiben weiter geöffnet. Mehr als 2.000 Mitarbeiter der Hauptverwaltungen am Campus arbeiten für 14 Tage von zuhaus.

Die METRO AG hatte bereits am vergangenen Freitag (13. März) – also vor Bekanntwerden des aktuellen Infektionsfalls – zum vorsorglichen Schutz vor einer Corona-Verbreitung alle Mitarbeiter am Campus aufgefordert, in der kommenden Woche von zuhause aus zu arbeiten und den Besuch in der Hauptverwaltung nach Möglichkeit vollständig zu vermeiden. Diese Flex Work Regelung ist nun auf 14 Tage ausgedehnt worden. Namentlich gilt das für folgende Gesellschaften: METRO AG, METRONOM, METRO ADVERTISING, METRO Insurance Broker, Hospitality Digital, sowie Teile der Mitarbeiter von METRO PROPERTIES, METRO LOGISTICS und METRO Campus Services. Betroffen sind mehr als 2.000 Mitarbeiter.

Die Hauptverwaltungen und Märkte von METRO Deutschland und Real sind von dem Fall nicht betroffen. Beide Gesellschaften haben bereits eigene Vorsorge- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Der Emmas Enkel Supermarkt an der Brücke 1 als auch der METRO Großmarkt (Walter Eucken Straße) am Campus Düsseldorf werden weiterhin geöffnet bleiben, um auch in Düsseldorf den Zugang zu wichtigen Lebensmitteln und Waren sicher zu stellen. Die Mitarbeiter der Märkte sind angehalten, alle notwendigen Hygienemaßnahmen zu berücksichtigen, um sich und Kunden zu schützen. Die Kernfunktionen der METRO AG für den Betrieb der Großhandelsaktivitäten in 34 Ländern sind gewährleistet, weil der Großteil der Campus-Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten und Möglichkeiten der digitalen Vernetzung ausgestattet ist.

Bereits in den vergangenen Wochen waren Maßnahmen beschlossen worden, um das Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Kunden einzuschränken. Dazu gehören drastische Reisebeschränkungen und Home Office-Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten. Zudem waren die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen in den Verwaltungen und in den Märkten entsprechend der Empfehlungen von WHO und Robert-Koch-Institut deutlich verstärkt worden.

Der Krisenstab der METRO AG, bestehend aus Mitarbeitern von Corporate Security, Human Ressources, Quality Assurance und Corporate Communications, befindet sich im engen Austausch mit den zuständigen Behörden. Die getroffenen Präventivmaßnahmen werden permanent überprüft und bei Bedarf angepasst. (Metro)

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