Lush: Eröffnet Flower Pop-up Shop in Berlin

LUSH ist Aktivist, Hersteller und Einzelhändler von frischer, handgefertigter Kosmetik mit über 900 Filialen und weiteren E-Commerce Shops in 51 Ländern. Jetzt steigt das Unternehmen in den Blumeneinzelhandel ein.

Vom 26. bis 28. September 2019 eröffnet Lush in der Berliner Filiale auf der Friedrichstraße einen Flower Pop-up Shop. Foto: lush Frankreich.

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Vom 26. bis 28. September stellt Lush erstmalig in Deutschland das #LushFlowers Konzept vor. Der Pop-up-Store in der Lush-Filiale Friedrichstraße in Berlin bietet lokal bezogene, saisonale Blumen und Topfpflanzen an. Der Pop-up Space möchte auf heimische Alternativen, anstelle der weltweit bezogenen Schnittblumen, aufmerksam machen. Ab Anfang November zieht #LushFlowers ins Sortiment des neuen Flagship-Stores in München ein.

Tulpen im Januar, Pfingstrosen im Frühjahr und Rosen das ganze Jahr über: In Sachen Schnittblumen haben Verbraucher eine große Auswahl. Derzeit werden rund 85% der Schnittblumen importiert und legen weite Strecken zurück, bevor sie hierzulande verkauft werden. Statt Schnittblumen von weither einfliegen zu lassen, setzt #LushFlowers auf saisonale Pflanzen aus dem heimischen Markt, als emissionsarme Alternative.

Die Schnittblumen für das Berliner Pop-up bezieht Lush von einer Familie, die seit über 40 Jahren regionale, saisonale Blumen produziert und sich einer ökologischen und nachhaltigen Art des Gärtnerns verpflichtet. Der Familienbetrieb setzt auf natürliche Schädlingsbekämpfung und nutzt für die Erwärmung des Gewächshauses nachwachsende Rohstoffe. Wie bei allen Lush Produkten, spielt auch bei #LushFlowers die Verpackung eine wichtige Rolle: Die Sträuße werden mit mit Garn gebunden und in 100% recyceltes Papier gewickelt - beides kompostierbar und ohne Plastikverpackung.

Recycling - nur die Pflanze ist neu

Das #LushFlowers Sortiment umfasst auch eine Auswahl an Topfpflanzen wie Aloe Vera, Kaffee, Geldbaum und Echeveria Sukkulenten, die Lush aus den Niederlanden bezieht.

Die Basis ist eine Mischung aus torffreier Erde, Korkresten und recyceltem Glas. Sie stammt aus dem Lush Greenhub, der hauseigenen Recyclinganlage in England. Statt klassischer Blumentöpfe nutzt Lush die eigenen schwarzen Pötte, die für Lush-Pflegeprodukte verwendet werden. Als Teil eines geschlossenen Recycling-Kreislaufs werden diese von Kunden zurückgebracht, die als Dankeschön für fünf leere Pötte kostenlos eine frische Gesichtsmaske erhalten. Lush reinigt die Töpfe, schreddert sie und produziert aus ihnen neue Behälter, die bei #LushFlower als Blumentöpfen fungieren. Die Deckel werden zu Untersetzern umfunktioniert.

Franziska Götz, Lush Creative Buyer freut sich auf das Projekt, das nach seinen ersten Stationen in London, Liverpool und Paris nun auch in Berlin veranstaltet wird: "Wir arbeiten unermüdlich daran, auf der ganzen Welt Zutaten zu finden, die unseren Richtlinien und Grundsätzen entsprechen. Einige unserer Zutaten kommen natürlich aus anderen Ländern, wo wir kleine Gemeinden und regenerative Projekte unterstützen. Doch das Blumen-Projekt gibt uns die Möglichkeit zu testen, wie wir langfristig die Lieferketten verbessern können. Jeder kleine Schritt hilft dabei."

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