Italien: Starkes Wachstum bei Komponenten

Das erste Quartal des Jahres zeigt in Italien ein deutliches Umsatzplus für Hersteller von Ersatzteilen für Landmaschinen und -geräte.

Die Veranstalter erwarten wieder volle Messehallen auf der EIMA International vom 19. bis 23. Oktober in Bologna. Bild: GABOT.

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Der italienische Inlandsmarkt und der Export laufen gut. Laut Comacomp sollte sich der positive Trend dank einer hohen Anzahl von Aufträgen auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Das Rendezvous mit der EIMA International im Oktober ist eine gute Gelegenheit, den Unternehmen der Branche weiteren Auftrieb zu geben.

Allein für die Ausstellung von Zulieferteilen sind von der EIMA bisher 520 Aussteller bestätigt worden. Die Zulieferindustrie für Landmaschinen und -geräte läuft schneller wieder an als erwartet. Die Daten der periodischen Erhebung, die von Comacomp (FederUnacoma) auf der Basis von Befragungen der Mitgliedsfirmen durchgeführt wird, zeigen eine deutliche Steigerung des Gesamtumsatzes im ersten Quartal des Jahres. 51,5% der befragten Unternehmen verzeichneten Zuwächse von über 20%, und eine weitere beträchtliche Anzahl von Unternehmen (22,5%) verzeichnete Steigerungen zwischen 11% und 20%.

Bei der Mehrheit der Unternehmen (60%) ist der Umsatz auf dem heimischen Markt gestiegen, aber der Expansionstrend hat auch Auswirkungen auf den Umsatzanteil des Exports. Einen großen Einfluss haben die Verkäufe im europäischen Raum: Etwa die Hälfte der italienischen Unternehmen meldet Umsatzsteigerungen von über 11% und jedes fünfte Unternehmen von über 20%. Auch die außereuropäischen Märkte entwickelten sich positiv: 53% der Befragten verzeichneten ein Wachstum des Geschäfts, während eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen (35%) das Niveau des Vorjahres beibehielt.

Nach den Prognosen von Comacomp wird die günstige wirtschaftliche Lage auch in den kommenden Monaten anhalten, da die Auftragszahlen deutlich ansteigen: Für den Zeitraum April bis Juni rechnen 29% der befragten Unternehmen mit einem Auftragszuwachs von mehr als 20%, weitere 26% erwarten ein Wachstum von zwischen 11% und 20%. Die Zulieferer bestätigen damit ihren Platz als einer der treibenden Sektoren der Landtechnik, sowohl im Hinblick auf den Produktionswert (über 2,7 Mrd. Euro) als auch auf die Fähigkeit, hoch innovative Lösungen anzubieten.

EIMA International - die große Landmaschinenmesse, die vom 19. bis 23. Oktober in Bologna stattfindet - widmet diesem wichtigen Sektor einen eigenen Bereich, die Ausstellung EIMA Componenti, an der bereits 520 spezialisierte Hersteller, davon 144 aus dem Ausland, ihre Teilnahme bestätigt haben (zusätzlich zu den Unternehmen, die Bauteile für die Sprühtechnik und die in der "Idrotech"-Ausstellung angesiedelt sind). Von Getrieben bis zu Motoren, von elektronischen Steuergeräten bis zu Bordcomputern, von Achsen bis zu den kleinsten mechanischen Zahnrädern gibt es mehr als 350 Produktkategorien auf der Messe. "Es ist ein lang erwartetes Rendezvous für die Akteure der Branche", bemerkt FederUnacoma, der direkte Organisator der EIMA, "nicht nur, weil es die erste 'persönliche' Veranstaltung sein wird, nachdem die Ausstellungen wegen der Gesundheitskrise gestoppt wurde, sondern auch, weil sie in einer Zeit stattfindet, in der sich der Markt stark erholt". (FederUnacoma)

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