Italien: Rekordwachstum bei Landmaschinen

Laut FederUnacoma stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres die Traktorenzulassungen um 43,8% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2020.

Der Wert der Ausfuhren von Traktoren stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 846 Mio. Euro. Bild: FederUnacoma.

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In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die Traktorenzulassungen um 43,8%, und auch bei allen anderen Maschinentypen waren starke Zuwächse zu verzeichnen. Die ausgezeichnete Leistung des Inlandsmarkts in Verbindung mit dem Wachstum der Exporte - so Alessandro Malavolti, Präsident der Hersteller - wird bis zum Jahresende zu einem Gesamtumsatz der italienischen Industrie von nicht weniger als 14 Mrd. Euro führen.

Der italienische Landmaschinenmarkt bewegt sich im Rekordtempo. In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die Traktorenzulassungen - nach Daten, die von FederUnacoma auf der Grundlage der vom Verkehrsministerium bereitgestellten Zulassungen verarbeitet und heute Nachmittag in Bologna veröffentlicht wurden - um 43. Die Mähdrescher wuchsen um 50,4% mit 358 Einheiten, die Transporter um 18,9% mit 497 verkauften Einheiten, die Anhänger um 27,3% (7.459 Einheiten) und schließlich die landwirtschaftlichen Teleskoplader, die mit 1.156 verkauften Fahrzeugen in den neun Monaten einen Anstieg von 78,4% verzeichneten. Was die Betriebsmaschinen und -ausrüstungen anbelangt, so zeigt die von FederUnacoma durchgeführte "Barometer"-Umfrage, dass 83% der Unternehmen im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg verzeichneten, 54% sogar um mehr als 20%.

Ein sehr positives Jahr auch für den Teilesektor, der nach den Erhebungen von Comacomp (FederUnacoma) in der ersten Jahreshälfte bei 94% der befragten Unternehmen einen Umsatzanstieg verzeichnen konnte, wobei 67% einen Anstieg von mehr als 20% verzeichneten. Die Berechnungen von FederUnacoma prognostizieren bis zum Ende des Jahres einen Gesamtanstieg von rund 25%. "Die gute Leistung des Inlandsmarkts geht einher mit dem Wachstum, das der Sektor auf globaler Ebene verzeichnet", erklärte der Präsident der FederUnacoma, Alessandro Malavolti, auf der Konferenz, "und dies treibt die Produktion der italienischen Industrie an, die auf den ausländischen Märkten besonders wettbewerbsfähig ist. Der Wert der Ausfuhren von Traktoren stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 846 Mio. Euro bei einer Handelsbilanz von 494 Mio. (+65%), während die anderen Landmaschinen im ersten Halbjahr einen Exportwert von über 2 Mrd. Euro (+24%) bei einer Handelsbilanz von über 1,37 Mrd. Euro (+19%) erreichten.

"Die ausgezeichnete Phase des Inlandsmarkts in Verbindung mit dem Wachstum der Exporte lässt eine sehr deutliche Steigerung der italienischen Produktion erwarten", so Malavolti, "die bis zum Jahresende 14 Mrd. Euro erreichen dürfte, was einem Wachstum von 22,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese beträchtlichen Wachstumsraten sind bis zu einem gewissen Grad auf die Erholung von der Krise im 'Covid'-Jahr 2020 zurückzuführen", schloss Malavolti, "aber sie hängen vor allem vom Erfolg der steuerlichen Anreize für Landmaschinen 4.0 ab und von der Notwendigkeit für die landwirtschaftlichen Betriebe, ihre technologische Ausrüstung aufzurüsten, um den neuen Herausforderungen des Marktes zu begegnen. (FederUnacoma)

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