Italien: Gartengerätemarkt mit starkem Wachstum

Im Rahmen der EIMA werden Daten über den Verkauf von Maschinen und Geräten für die Gartenarbeit und die Grünpflege verbreitet.

BUDie EIMA 2021 zeigte das gesamte Sortiment der Gartenbaumaschinen. Bild: EIMA.

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Italienischer Markt bei +24,3% in den neun Monaten 2021, und auch die Exporte für Rasenmäher und Schneemobile steigen an (+23% im Juli). Umsatz 2021 der italienischen Industrie mit +15% im Wert von fast 1 Mrd. Euro erwartet. Der Präsident von Comagarden, Renato Cifarelli, hebt das Problem der Rohstoffe und die steigenden Kosten für italienische Unternehmen hervor.

Der Markt für Gartengeräte und grüne Pflegemaschinen ist sehr schnell unterwegs. Die Umsatzzahlen in den ersten neun Monaten dieses Jahres, die von Comagarden/Morgan erstellt wurden, deuten auf ein Umsatzwachstum von 24,3% hin, das sich im Vergleich zum Rückgang um 0,9% im gleichen Zeitraum bis 2020 deutlich erholen wird. Die Daten zu den einzelnen Maschinentypen, die im Rahmen der EIMA International von Renato Cifarelli, Präsident von Comagarden, dem Verband der Industriehersteller, vorgelegt wurden, liefern einen differenzierten Rahmen: Rasenmäher wachsen um 19,5%, Heckenscheren um 18,2%, Kettensägen um 27,3%, Trimmer um 30,4% und Gartentraktoren um 15,8%. Bei Laubbläsern/-saugern (+42%) und Motorhacken, die sogar um 73,6% wachsen, sind höhere Steigerungen zu verzeichnen, während die Spritzen (-38,7%) die einzige Maschinenart sind, das einen Rückgang verzeichnet. Es ist zu erkennen, dass die Batteriemodelle in jeder Art von Maschine und Ausrüstung sehr deutliche Steigerungen verzeichnen (Rasenmäher +46,5%, Laubbläser/-sauger +49,2%, Trimmer +61%), um zu bestätigen, dass die Elektrogeräte aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und ihres geringeren Geräuschpegels zunehmend von der Öffentlichkeit begrüßt werden. Die gute Performance auf dem italienischen Markt ist mit einem günstigen Zeitpunkt auch auf den ausländischen Märkten verbunden (in Europa lag der Gesamtumsatz bereits im ersten Halbjahr mit einem Wachstum von 30%). Diese gute Entwicklung der Auslandsnachfrage treibt den Export italienischer Maschinen in deutliche Steigerungen (+23% im Januar-Juli-Zeitraum laut ISTAT-Daten über den Außenhandel, was die Segmente Rasenmäher und Kettensägen betrifft), um auch die Produktion zu steigern. Das soll zum Jahresende mit einem Überschuss von 15,3% im Wert von 980 Mio. Euro im Überschuss liegen.

"Die aktuelle Marktphase ergibt sich aus dem spontanen Nachfragewachstum", so Cifarelli, "da die Garten-Branche kaum öffentliche Anreize nutzen kann, siehe insbesondere die Steuerprämie für den Kauf von Maschinen mit 4.0-Systemen, die den Markt für Landmaschinen drängen. Was die Gartenbauindustrie und die Agrarmechaniker", so Cifarelli, "verbindet, ist leider die Krise der Rohstoffe und der Logistik: Die eisenhaltigen Materialien, die für die Herstellung von Maschinen und Geräten für den Garten benötigt werden. Sie sind nur schwer zu beschaffen, wenn nicht zu sehr hohen Preisen, die Containerfrachten sind um 300% gestiegen, die Energiekosten nehmen immer mehr zu, und über die Konjunkturlage hinaus wird es kaum möglich sein, auf das frühere Niveau zurückzukehren. Die Gefahr", so der Präsident der Hersteller, "besteht darin, dass der Kostenanstieg insgesamt nicht mehr vom Hersteller aufgefangen werden kann und auf den Preislisten aufgefüllt werden muss, auch weil die Produktionskosten um die Kosten für die Forschung und Entwicklung der Produkte ergänzt werden müssen. Die sich mittlerweile sehr stark auf die Unternehmensbilanzen auswirken." (EIMA)

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