HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung mit negativem Trend

Das HDE-Konsumbarometer sinkt im September im Vergleich zum Vormonat ab und liegt in etwa auf dem Niveau des Juli.

BUDas HDE-Konsumbarometer sinkt im September spürbar um 1,45 Punkte und erreicht einen Wert von 99,98. Auffällig sind die deutlichen Schwankungen der letzten Monate. Grund für dieses Auf und Ab könnte die diffuse Nachrichten- und Faktenlage sein. Grafik: HDE.

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Über den gesamten Beobachtungszeitraum zeigt sich beim HDE-Konsumbarometer somit ein leicht negativer Trend. In den letzten Monaten ist der Index von einer zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher geprägt. Ursachen dafür sind uneinheitliche volkswirtschaftliche Daten und eine fehlende Leitlinieder Bundesregierung für ihr wirtschafts- und sozialpolitisches Handeln. Diese Entwicklungen sorgen für eine extreme Volatilität der Verbraucherstimmung. Das macht verlässliche Aussagen zur Entwicklung des privaten Konsums in den nächsten Monaten sehr schwierig. „Die Große Koalition muss jetzt liefern.Verunsicherung gefährdet mittelfristig die Binnenkonjunktur“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Verbraucher erwarten eine verlässliche Politik. Die Bundesregierung muss deshalb jetzt wie lange versprochen den Solidaritätszuschlag abschaffen. Das wäre auch ein gutes Signal, um die Kaufkraft zu stärken.“

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. (Quelle: PdH)

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