GrootGroenPlus 2020: Eine besondere Ausgabe

156 Aussteller beteiligten sich an der digitalen Ausgabe der GrootGroenPlus 2020.

Die GrootGroenPlus 2020 fand rein digital statt.

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Die 30. Fachmesse GrootGroenPlus, die vom 30. September bis 2. Oktober stattfand, war eine ganz besondere Auflage. Erstmals ging sie unter Beteiligung von nicht weniger als 156 Ausstellern, darunter 6 Jubilare, komplett virtuell über die Bühne. Die digitalen Ausstellerprofile auf der Website und in der Messe-App wurden um neue Funktionen ergänzt, sodass sich die Austeller den digitalen Besuchern noch besser präsentieren konnten.

Über 50 Aussteller öffneten zudem ihre Betriebe für Besucher und über 40 Aussteller lieferten Material für ein 1-minütiges Video. Neben diesen Videos wurden auch die Tischgespräche in einem eigens hierfür eingerichteten Studio aufgezeichnet. Das Studio wurde jeden Tag mit neuen Pflanzen – selbstverständlich bereitgestellt von den Ausstellern – ausgestattet.

Aus dem Studio in Zundert wurden drei Tage lang von 9 Uhr bis 18 Uhr zwei Streams gesendet. Das Programm war abwechslungsreich. Die Fachmesse nahm ganze 17 Mal gemeinsam mit motivierten Gesprächspartnern, darunter viele Aussteller, am „lebenden Tisch“ Platz. Es wurde sich bewusst dafür entschieden, dass jede Sendung maximal 15 Minuten dauert, damit man auch während der Arbeit gut zusehen konnte.

Bestandteile der „klassischen“ GGP

Selbstverständlich gab es auch in diesem Jahr Platz für einige Bestandteile der „klassischen“ GGP: So wurden wie üblich, nunmehr allerdings digital der Zunderts Groen Imago-Preis, der Jac Lodders-Preis, der Jan van Dongen-Preis und das Boomfeestdag-Etikett verliehen.

Zudem gab es auch wieder viel Aufmerksamkeit für die Neuheiten. Es fanden drei Tischgespräche zu diesem Thema statt, in deren Rahmen fünf Medaillen, zehn KVBC-Awards und vier Roadshow-Zertifikate überreicht wurden.

Erklärungsvideos

Neben den verschiedenen Tischgesprächen gab es auch Platz für vier (digitale) Betriebsführungen und zwei Erklärungsvideos. Sie behandelten die Themen Sinnesgarten und absterbende Bäume. Bei allen Tischgesprächen erläuterten Experten ihre Sichtweise über potenzielle Möglichkeiten, den Markt und Unternehmertum im Allgemeinen. Unter anderem kann man anhand der Bemerkungen über die viele Arbeit in den Betrieben folgern, dass es der Branche derzeit gut geht, aber dass es immer wichtig bleibt, auch langfristig zu planen und sich an neue Bedingungen anzupassen.

Online-Besucher

Mittlerweile weiß die Fachmesse, dass sich die virtuelle Fachmesse guter Besucherzahlen über die Live-Streams erfreuen durfte. Es gab Zuschauer aus den meisten Weltteilen und „Gäste“ aus fast allen europäischen Ländern. Alle Sendungen wurden zweisprachig aufgenommen. Darauf möchten man auch jetzt noch die Aufmerksamkeit jener lenken, die nicht die Gelegenheit hatten, die Live-Streams zu verfolgen, insbesondere in Ländern, aus denen uns noch Zuschauer fehlen. Die Videos sind kostenlos auf YouTube zu sehen, aber es ist praktischer, sie über die Ausstellerprofile und die Programmseiten auf der Website oder in der App aufzurufen. Hier finden sich direkte Links zu den Aufnahmen des jeweiligen Programmteils. Hinsichtlich Aufteilung der Zuschauer wurde ungefähr dasselbe Verhältnis von niederländischsprachigen zu anderssprachigen Personen festgestellt wie bei der Präsenzmesse, nämlich 70:30. Auch die Website, die Messe-App, die Web-App (am Ende der Messe gab es bereits mehr als 15.000 Aufrufe), Twitter, Linkedin und Facebook lockten viele Besucher an.

Evaluation

Normalerweise sind um diese Zeit die Zelte bereits abgebrochen und man widmet sich der Evaluation mit allen Beteiligten. Selbstverständlich wird man dies auch in diesem Jahr tun, aber bei einer virtuellen Messe geht das etwas anders als sonst. Die Fachmesse ist nämlich noch nicht fertig. Im Internet findet sich mittlerweile eine vollständige virtuelle Messe: Programm, Werbefilme und -spots, Ausstellerprofile und eine Suchfunktion in der Angebotsdatenbank. Sie alle bleiben noch bis 30. November 2020 aktiv und zugänglich. Danach wird der Bericht erstellen. Zudem kann über die App auch noch bis 30. November für die Roadshow abgestimmt werden. Deshalb sind alle gerne einladen, diese Möglichkeiten optimal zu nutzen – besonders wenn Sie dazu zwischen 30. September und 2. Oktober nicht die Gelegenheit hatten. Knüpfen Sie neue Kontakte, sehen Sie sich die verschiedenen Sendungen an und profitieren Sie von unserem Angebot. Man war digital breit aufgestellt und bleiben dies vorläufig auch. Selbstverständlich setzt man uns auch in der kommenden Zeit noch dafür ein, die Aussteller zu präsentieren und die Besucher zu den Ausstellern zu bringen, ob über das Programm in der App, über die Website oder über die umfassenden Ausstellerprofile. Eine Anmeldung für die 31. Auflage ist deshalb erst nach dem 30. November 2020 möglich.

Präsenzmesse 2021

Man hofft, 2021 die Fachmesse GrootGroenPlus wieder als sichere Präsenzmesse abhalten zu können: vom 6. bis 8. Oktober. Die oben genannten 156 Aussteller werden bei dieser Auflage wieder vertreten sein. Ebenfalls beibehalten werden einige der positiven Veränderungen dieses Jahres wie die Ausweitung der Ausstellerprofile, der Angebotsdatenbank und der Messe-App. (GrootGroenPlus)

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