DBV: Kritisiert Verzögerung bei den GAP-Regelungen

Innerhalb der Bundesregierung verzögert sich die Einigung auf zwei Verordnungen zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland.

EU-Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission. Bild: Amio Cajander.

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Ein ursprünglich für den 5.11. geplanter Kabinettsbeschluss für die Durchführungsverordnungen zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ist nicht zu Stande gekommen. Dieser Vorgang ist zeitkritisch, denn bis Ende 2021 sollen die Mitgliedstaaten die nationalen GAP-Strategiepläne bei der EU-Kommission zur Genehmigung einreichen. Gelingt dies nicht, drohen weitere Verzögerungen beim Umstieg auf eine veränderte Agrarförderung in 2023. Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes: „Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Bundesregierung die GAP-Verordnungen nicht zum Abschluss bringt. Das stellt die Umsetzung 2023 in Frage. Unsere Bauern brauchen endlich Planungssicherheit. Diese Verzögerung muss jetzt zumindest dafür genutzt werden, die bestehenden Defizite bei den Eco Schemes und beim Grünland zu beheben.“ (DBV)

 

 

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