BUGA: Großer friedhofsgärtnerischer Wettbewerb

Rund 60 Friedhofsgärtner aus dem gesamten Bundesgebiet pflanzten vom 15. bis zum 19. April 2021 unter strengen Hygienemaßnahmen den Frühlingsflor im Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ auf der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt.

Mit viel Hingabe und Detailarbeit bepflanzten rund 60 Friedhofsgärtner den BUGA-Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ am vergangenen Wochenende. Bild: BdF.

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Mit der Erstbepflanzung von 52 Ausstellungsgräbern fiel der Startschuss für den größten friedhofsgärtnerischen Wettbewerb in Deutschland. „Der Beitrag der Friedhofsgärtner ist ein absoluter BUGA-Höhepunkt, weil sich hier Akribie, kreatives und gärtnerisches Können in jedem einzelnen Grab wiederfinden“, erklärte Birgit Ehlers-Ascherfeld, Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).

Für Abwechslung sorgt während der BUGA-Laufzeit vom 23. April bis zum 10. Oktober 2021 die Wechselbepflanzung im Sommer und Herbst. Dafür reisen die Friedhofsgärtner erneut nach Erfurt, um auf den Gräbern Pflanzen passend zur Saison auszutauschen. Nach jedem Pflanztermin bewertet eine sechsköpfige Fachjury die Gräber. Nach festgelegten Kriterien werden Medaillen und Ehrenpreise vergeben. Die drei Gräber, die während der gesamten Laufzeit die höchsten Bewertungen erhalten, bekommen zum Abschluss den Staatsehrenpreis. Die regionale Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen präsentiert in diesem Jahr auch das mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2018 prämierte Grabgestaltungskonzept „NaturRuh – Natürlich Erinnern“ sowie einen Memoriam-Garten. Zudem beteiligt sich der BdF am „Bunten Klassenzimmer“ der BUGA. Junge Auszubildende erhalten im Rahmen des „BdF Pflegemodells“ ab Juni für zehn Tage die Chance, bei der BUGA live mit dabei zu sein und die Ausstellungsgräber unter Anleitung eines Profis zu pflegen. (ZVG/BdF)

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