BOG: Torfreduktion von 10%

Die gärtnerischen Unternehmen im Gemüsebau halten weitere Reduktionschritte beim Torfeinsatz für möglich.

Gemüsejungpflanzen im Erdpressballen. Bild: GABOT.

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Für 2021/22 streben die Jungpflanzenproduzenten eine Reduktion von 10% des Torfeinsatzes an inklusive der Maßnahme kleinere Töpfe zu verwenden und Komposte, Holzfasern oder andere Zuschlagstoffe dem Substrat beizumischen. Darauf verständigten sich die Delegierten der Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) am 28. Januar 2021 per Videokonferenz.

Die gärtnerischen Unternehmen halten darüber hinaus weitere Reduktionschritte für möglich, die allerdings von der Verfügbarkeit der erforderlichen Ersatzstoffe abhängig sind. Um diesen Bedarf zu decken und qualitativ abzusichern, bedarf es anhaltender Anstrengungen in der Substratforschung und Entwicklung. Kurzfristig können die Ersatzstoffe nicht übermäßig gesteigert werden. Daher spricht sich der Gemüsebau für eine Strategie der kleinen Schritte aus.

Weitere Themen der Delegiertenversammlung waren der aktuelle Sachstand zur Umsatzsteuerpauschalierung, die Verfügbarkeit von Saisonarbeitskräften sowie die Ausbildungsverordnung. Turnusgemäß stand außerdem die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden der Bundesfachgruppe Gemüsebau an. Theo Germes aus Geldern wurde einstimmig in seiner Position bestätigt und wird diese bis Ende 2023 innehaben. (ZVG/Fachgruppe)

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