BMEL: Runder Tisch zum Insektenschutzprogramm

Beim ersten Runden Tisch zum Insektenschutzprogramm ging es um die Weitung des Blickfeldes beim Insektenschwund.

Klöckner: "Der Rückgang der Insektenpopulation ist kein Nischenthema." Bild: GABOT.

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Beim ersten Runden Tisch vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zum Insektenschutzprogramm ging es um die Weitung des Blickfeldes beim Insektenschwund. Landwirtschaft hat Einfluss darauf, aber auch Lichtverschmutzung, Verkehr, Versiegelung.

Dazu erklärt Julia Klöckner: „Der Rückgang der Insektenpopulation ist kein Nischenthema. Er beschäftigt breite Teile der Bevölkerung – einschließlich der Landwirtschaft. Es besteht Handlungsbedarf. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig, daher sind auch viele Akteure und Verbände gefragt, bei der Umsetzung von mehr Insektenschutz mitzuwirken. Es ist gut und wichtig, dass es hierzu Einigkeit gab, die verschiedenen Verbände im Gespräch sind, Verständnis entwickeln für den jeweils anderen. Als größter Flächennutzer steht natürlich auch die Landwirtschaft in der Verantwortung. Unsere Bauern sind wie kein zweiter auf die Ökosystemleistungen der Insekten angewiesen sind.“

Bei der Erarbeitung konkreter Maßnahmen, so die Ministerin weiter, sei nun vor allem die wissenschaftliche Begleitung wichtig, um zielgerichtet und wirksam agieren zu können. Vor allem müsse es auch Freiräume für Forschung und Kooperationen geben. Für die Landwirtschaft sei wichtig, dass es machbare Anreize gebe, die beschlossenen Instrumentarien praxistauglich seien.

„Es muss uns um die Zielerreichung gehen. Dabei ist klar, dass es Umwelt- und Naturschutz nicht zum Nulltarif gibt, es bedarf genügend Geld, um Leistungen zu fördern. Mit einem Sonderrahmenplan Insektenschutz werden wir die Landwirtschaft unterstützen, noch mehr für den Insektenschutz zu tun.“

Vereinbart ist ein gesonderter Runder Tisch zur Landwirtschaft, um einzelne Maßnahmen konkret zu besprechen. (BMEL)

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