AIPH: Positive Resonanz auf China-Webinar

Die International Association of Horticultural Producers (AIPH) und ihr Magazin, FloraCulture International (FCI), hatten eine massive Resonanz von Zierpflanzenproduzenten aus der ganzen Welt, die an dem kostenlosen Webinar am 23. Februar 2021 teilnahmen.

Erfolgeiches Webinar "Understanding and developing ornamental horticulture in China".

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Die Veranstaltung stand unter dem Titel: "Understanding and developing ornamental horticulture in China". Mehr als 300 Personen aus 48 Ländern hatten sich angemeldet und mehr als die Hälfte nahm an der Live-Veranstaltung teil, die von dem erfahrenen Webinar-Veranstalter Jungle Talks moderiert wurde.

Fünf Hauptreferenten, die derzeit in China arbeiten, waren bereit, die Chancen und Herausforderungen auf dem Markt dieses Landes in Hülle und Fülle zu beleuchten.

"Anfangs hatten die E-Plattformen Schwierigkeiten, die Qualität zu managen, jetzt sind sie so gut organisiert, dass die Qualität oft besser ist als in einem traditionellen Blumenladen", sagt Wouter Verhey, landwirtschaftlicher Berater an der niederländischen Botschaft in Peking. Er fährt fort: "E-Commerce hat sich seit 2015 mehr als verdreifacht und war 2019 4,6 Mrd. Euro wert. Wir erwarten, dass er dieses Jahr 6,2 Mrd. Euro erreichen wird. Er wird zum primären Weg zur schnell wachsenden chinesischen Mittelschicht.

"Es gibt hier jetzt eine wirklich pulsierende Energie im Gartenbausektor", sagt Arnoud Touw, der Asien-Geschäftsleiter des internationalen Düngemittel- und Kultursubstratlieferanten ICL, der seit 30 Jahren in China arbeitet. "Man kann wirklich spüren, dass die Branche große Fortschritte macht."

Moderatorin Julienne Zhu vertrat die Sektion Nursery Stock der China Flower Association (CFA), die stärkste Stimme der Branche. Sie fügt hinzu, dass die Verbraucher Marken immer bewusster wahrnehmen, was bedeutet, dass Marketing und Werbung mehr Raffinesse benötigen.

"Low-Tech-Grower 'skalieren', während bei den großen Jungpflanzenfirmen eine Verschiebung von Mid- zu High-Tech stattgefunden hat", sagt Just Roos im Namen des Gartenbau-Engineering-Unternehmens Codema Cultivation Systems aus den Niederlanden.

An der Diskussion am Tisch beteiligte sich auch Katherine Fan Young, die Verkaufsleiterin des niederländischen Unternehmens Holex, das wohl zu den großen Akteuren im Blumenexport aus den Niederlanden nach China gehört. Sie sagt: "Die Nachfrage nach Qualität und Service steigt. Die Kunden wollen mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Es wird mehr Potenzial im Supermarkt-Einzelhandel geben, obwohl die großen Mengen noch nicht da sind." 

Herr Verhey fügt hinzu: "Die Ambitionen sind hoch. Mit einem geschätzten Wert von 20 Mrd. US-Dollar (ca. 17 Mio. Euro) im Zierpflanzenbau und in der Landschaftsindustrie gibt es viel Spielraum für Wachstum und neue Geschäfte." Er schlägt vor, dass der erste Schritt für diejenigen, die den chinesischen Markt verstehen wollen, darin bestehen sollte, an Aktivitäten teilzunehmen, die von der Botschaft oder Handelsvertretung ihres Landes organisiert werden, wo diese Beamten Händler formell mit Partnern in Kontakt bringen können. "Auch wenn die Pandemie Reisen nach China derzeit unmöglich macht, finden diese online und auf hybriden Veranstaltungen statt", sagt er. (AIPH)

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