- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Torf und Moor
- Özdemir: Digitalisierung schreitet voran
Özdemir: Digitalisierung schreitet voran
Unter anderem existiere etwa auf farmwissen.de ein Farm-Wiki zur Digitalisierung der Landwirtschaft und eine Open Data Farm, die es ermögliche, betriebliche Daten etwa für den Wissenstransfer zu nutzen, berichtete er.
Es gebe deutschlandweit verteilt 14 „Digitale Experimentierfelder“ auf landwirtschaftlichen Betrieben, wo untersucht werde, wie digitale Techniken etwa im Bereich Pflanzenbau, Tierhaltung oder Arbeitserleichterung eingesetzt werden können, sagte Özdemir. Es seien „Zukunftsbetriebe“ und „Zukunftsregionen“ identifiziert, die den Nutzen von Digitalisierung, leistungsfähigem Mobilfunk und Breitband für die Landwirtschaft sowie vor- und nachgelagerte Bereiche wie etwa den Landhandel oder die Vermarktung von Produkten erforschten. Fast 90 Start-ups beteiligten sich zudem, etwa was die Nutzung von 5G und die optimale Zusammenarbeit von Landmaschinen durch digitalen Datenaustausch angehe. Ein weiteres Beispiel sei der Einsatz in der Pflanzenproduktion, etwa beim Erkennen von Unkraut, Krankheiten oder Schädlingen zum reduzierten Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, sagte Özdemir.
Der Minister berichtete auch von 36 Projekten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Beispielsweise böten KI-basierten Melkroboter, die gleichzeitig erfassen könnten, wie es dem Tier gehe, große Chancen für die Tiergesundheit. Sie seien „viel präziser als der Mensch“, sagte Özdemir und könnten teils auch erkennen, wenn sich eine Krankheit anmelde. Auch das autonome Fahren auf landwirtschaftlichen Flächen biete viele Möglichkeiten, so der Minister. Im November folge eine Information über das Fortführen der Experimentierfelder, kündigte er auf eine Nachfrage aus der FDP-Fraktion an.
Ohne Geld werde die Transformation der Landwirtschaft nicht funktionieren, sagte er auf eine Frage aus der Unionsfraktion. Man versuche mit Investitionsprogrammen gezielt Anschaffungen zu unterstützen, eine andere Möglichkeit könne auch sein, sich Technologien zu teilen. Mit Blick auf die Landwirtschaft in ländlichen Räumen sagte Özdemir, eine Grundvoraussetzung sei die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser. Beim staatlich geförderten Breitbandausbau hätten ländliche Räume überproportional profitiert. Man werde dort besser, dennoch gebe es weiter ein Stadt-Land-Gefälle. (hib/LBR)
Neuen Kommentar schreiben
Nachrichten zum Thema
Özdemir: Digitalisierung schreitet voran
Unter anderem existiere etwa auf farmwissen.de ein Farm-Wiki zur Digitalisierung der Landwirtschaft und eine Open Data Farm, die es ermögliche, betriebliche Daten etwa für den Wissenstransfer zu nutzen, berichtete er.
Es gebe deutschlandweit verteilt 14 „Digitale Experimentierfelder“ auf landwirtschaftlichen Betrieben, wo untersucht werde, wie digitale Techniken etwa im Bereich Pflanzenbau, Tierhaltung oder Arbeitserleichterung eingesetzt werden können, sagte Özdemir. Es seien „Zukunftsbetriebe“ und „Zukunftsregionen“ identifiziert, die den Nutzen von Digitalisierung, leistungsfähigem Mobilfunk und Breitband für die Landwirtschaft sowie vor- und nachgelagerte Bereiche wie etwa den Landhandel oder die Vermarktung von Produkten erforschten. Fast 90 Start-ups beteiligten sich zudem, etwa was die Nutzung von 5G und die optimale Zusammenarbeit von Landmaschinen durch digitalen Datenaustausch angehe. Ein weiteres Beispiel sei der Einsatz in der Pflanzenproduktion, etwa beim Erkennen von Unkraut, Krankheiten oder Schädlingen zum reduzierten Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, sagte Özdemir.
Der Minister berichtete auch von 36 Projekten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Beispielsweise böten KI-basierten Melkroboter, die gleichzeitig erfassen könnten, wie es dem Tier gehe, große Chancen für die Tiergesundheit. Sie seien „viel präziser als der Mensch“, sagte Özdemir und könnten teils auch erkennen, wenn sich eine Krankheit anmelde. Auch das autonome Fahren auf landwirtschaftlichen Flächen biete viele Möglichkeiten, so der Minister. Im November folge eine Information über das Fortführen der Experimentierfelder, kündigte er auf eine Nachfrage aus der FDP-Fraktion an.
Ohne Geld werde die Transformation der Landwirtschaft nicht funktionieren, sagte er auf eine Frage aus der Unionsfraktion. Man versuche mit Investitionsprogrammen gezielt Anschaffungen zu unterstützen, eine andere Möglichkeit könne auch sein, sich Technologien zu teilen. Mit Blick auf die Landwirtschaft in ländlichen Räumen sagte Özdemir, eine Grundvoraussetzung sei die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser. Beim staatlich geförderten Breitbandausbau hätten ländliche Räume überproportional profitiert. Man werde dort besser, dennoch gebe es weiter ein Stadt-Land-Gefälle. (hib/LBR)
Neuen Kommentar schreiben
Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.