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Delphy: Reger Andrang beim 1. DigitalisierungsEvent
Die Veranstaltung im Delphy Improvement Centre in Bleiswijk richtete sich an Gartenbaubetriebe, die in ihren Betrieben mit der Digitalisierung beginnen wollen oder bereits die ersten Schritte dazu unternommen haben. Die Besucher konnten aus einer Vielzahl von Workshops wählen, in denen Experten unter anderem über Chancen, zukünftige Entwicklungen und praktische Tipps berichteten.
Die Digitalisierungsveranstaltung war eine Initiative von "Accelerating Green Digitisation in Greenhouse Horticulture". In diesem Projekt arbeiten zahlreiche Gartenbaupartner zusammen, um die Anwendung der Digitalisierung zu beschleunigen: Zentoo, Delphy, Greenport West-Holland, Glastuinbouw Nederland, Inholland und Priva.
Nachhaltigere und effizientere Produktion
Das Treffen wurde von Woody Maijers (Innovationspakt Greenport West-Holland) und Ben van der Burg eröffnet. Der Tech-Unternehmer und ehemalige Spitzensportler kommt aus dem Gartenbau und erzählte eine inspirierende Geschichte darüber, wie die Digitalisierung dem Gartenbau helfen kann, nachhaltiger und effizienter zu produzieren. Anschließend konnten die Besucher aus 12 Workshops (verteilt auf drei Runden) wählen: Datengesteuertes Fruchtgemüse: Vom Saatgut bis zum Klima, Die Kraft des Biorhythmus: vorhersehbares Wachstum und optimale Energienutzung. Von mehr Daten zum Mehrwert im Zierpflanzenbau, Messung der Photosynthese: Wie funktioniert sie und was kann ich damit tun, Von Daten zur Diagnose: Wie die Digitalisierung die Gesundheit der Pflanzen verbessert, Gemeinsam etwas bewegen durch digitale Innovation, Roboter als Lösung für alle sich wiederholenden Arbeiten, Cyber-Resilienz: Wie man sich auf eine Cyber-Krise vorbereitet, Kassim The Game: Serious Gaming als Prüfstein für den Gärtner, Effizientere datengesteuerte CO2-Dosierung, Bewässerungsmanagement und Digitalisierung sowie Messprotokoll und Der neue Anbau.
Freihändiger Anbau
Maren Schoormans (HonestAG) und Brenda van den Berg (RoboCrops) berichteten zum Beispiel über die Praxis der Roboterisierung bei sich wiederholenden Arbeiten. Schoormans: "Die Arbeitskräfte werden knapp und immer teurer. Die Frage ist: Wie können wir dieses Problem lösen, ausgehend von den derzeitigen Anbausystemen?" Van den Berg: "Es gibt verschiedene Stufen des 'handfreien Anbaus': Jeder Anbauer muss abwägen, welche Stufe am besten zu ihm passt."
Zentoo, ADI und Delphy haben den datengesteuerten Ansatz für den Chrysanthemenanbau eingeführt. Durch den Einsatz des Vision-Systems von ADI und der Wachstumsmodelle von Delphy haben bereits drei Zentoo-Gärtner das Pflanzenmanagement optimiert. Die Technik wird innerhalb von Zentoo weiter ausgebaut, und alle anderen (Chrysanthemen-)Anbauer können sie ab diesem Sommer nutzen.
Priva gab Workshops über die Nutzung von Plantonomy zur Optimierung des Energieverbrauchs und des Biorhythmus der Pflanzen. In ihrem Workshop zur digitalen Sicherheit gaben Bert Feskens und Emma Bicknese vom Cyber Resilience Centre Greenport den teilnehmenden Gärtnern Tipps, wie sie Hacks verhindern können und wie sie sich verhalten sollen, wenn doch etwas schiefgeht. Dabei kann sich ein Unternehmer nicht immer vollständig auf den IT-Administrator verlassen. Feskens: "Denn ist Ihr IT-Manager am Sonntagabend verfügbar? Und ist der IT-Manager derjenige, der den Kunden mitteilt, dass Ihre Pflanzen nicht geliefert werden können?"
Delphy, BASF und Hoogendoorn präsentierten im Workshop "Vom Saatgut zum Klima" gemeinsam das Digitalisierungskonzept für den Gewächshausgemüseanbau am Beispiel der praktischen Umsetzung von Anbauplanung und autonomer Steuerung im Tomatenanbau durch intelligente Zusammenarbeit.
Gabriël van der Kruijk (Koppert) und Bram Tijmons (PATS) diskutierten die Zusammenarbeit zwischen Biologie und Technik. Durch die digitale Überwachung von Schadinsekten im Gewächshaus kann ein Landwirt besser vorhersagen, in welchem Stadium sich ein Schädling befindet, und somit ist ein besserer Einsatz von natürlichen Feinden möglich.
Die Organisatoren des Digitalisierungs-Events blicken zufrieden auf die Veranstaltung zurück: Die Workshops waren von sehr hoher Qualität und die Teilnehmerzahl mit vielen Unternehmern hoch. Auch die Reaktionen auf die Veranstaltung waren sehr gut.
Das Projekt 'Versnellen Groene Digitalisering in de Glastuinbouw' wird teilweise durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union und einen Beitrag der Provinz Zuid Holland ermöglicht. Kofinanziert als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie.
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Delphy: Reger Andrang beim 1. DigitalisierungsEvent
Die Veranstaltung im Delphy Improvement Centre in Bleiswijk richtete sich an Gartenbaubetriebe, die in ihren Betrieben mit der Digitalisierung beginnen wollen oder bereits die ersten Schritte dazu unternommen haben. Die Besucher konnten aus einer Vielzahl von Workshops wählen, in denen Experten unter anderem über Chancen, zukünftige Entwicklungen und praktische Tipps berichteten.
Die Digitalisierungsveranstaltung war eine Initiative von "Accelerating Green Digitisation in Greenhouse Horticulture". In diesem Projekt arbeiten zahlreiche Gartenbaupartner zusammen, um die Anwendung der Digitalisierung zu beschleunigen: Zentoo, Delphy, Greenport West-Holland, Glastuinbouw Nederland, Inholland und Priva.
Nachhaltigere und effizientere Produktion
Das Treffen wurde von Woody Maijers (Innovationspakt Greenport West-Holland) und Ben van der Burg eröffnet. Der Tech-Unternehmer und ehemalige Spitzensportler kommt aus dem Gartenbau und erzählte eine inspirierende Geschichte darüber, wie die Digitalisierung dem Gartenbau helfen kann, nachhaltiger und effizienter zu produzieren. Anschließend konnten die Besucher aus 12 Workshops (verteilt auf drei Runden) wählen: Datengesteuertes Fruchtgemüse: Vom Saatgut bis zum Klima, Die Kraft des Biorhythmus: vorhersehbares Wachstum und optimale Energienutzung. Von mehr Daten zum Mehrwert im Zierpflanzenbau, Messung der Photosynthese: Wie funktioniert sie und was kann ich damit tun, Von Daten zur Diagnose: Wie die Digitalisierung die Gesundheit der Pflanzen verbessert, Gemeinsam etwas bewegen durch digitale Innovation, Roboter als Lösung für alle sich wiederholenden Arbeiten, Cyber-Resilienz: Wie man sich auf eine Cyber-Krise vorbereitet, Kassim The Game: Serious Gaming als Prüfstein für den Gärtner, Effizientere datengesteuerte CO2-Dosierung, Bewässerungsmanagement und Digitalisierung sowie Messprotokoll und Der neue Anbau.
Freihändiger Anbau
Maren Schoormans (HonestAG) und Brenda van den Berg (RoboCrops) berichteten zum Beispiel über die Praxis der Roboterisierung bei sich wiederholenden Arbeiten. Schoormans: "Die Arbeitskräfte werden knapp und immer teurer. Die Frage ist: Wie können wir dieses Problem lösen, ausgehend von den derzeitigen Anbausystemen?" Van den Berg: "Es gibt verschiedene Stufen des 'handfreien Anbaus': Jeder Anbauer muss abwägen, welche Stufe am besten zu ihm passt."
Zentoo, ADI und Delphy haben den datengesteuerten Ansatz für den Chrysanthemenanbau eingeführt. Durch den Einsatz des Vision-Systems von ADI und der Wachstumsmodelle von Delphy haben bereits drei Zentoo-Gärtner das Pflanzenmanagement optimiert. Die Technik wird innerhalb von Zentoo weiter ausgebaut, und alle anderen (Chrysanthemen-)Anbauer können sie ab diesem Sommer nutzen.
Priva gab Workshops über die Nutzung von Plantonomy zur Optimierung des Energieverbrauchs und des Biorhythmus der Pflanzen. In ihrem Workshop zur digitalen Sicherheit gaben Bert Feskens und Emma Bicknese vom Cyber Resilience Centre Greenport den teilnehmenden Gärtnern Tipps, wie sie Hacks verhindern können und wie sie sich verhalten sollen, wenn doch etwas schiefgeht. Dabei kann sich ein Unternehmer nicht immer vollständig auf den IT-Administrator verlassen. Feskens: "Denn ist Ihr IT-Manager am Sonntagabend verfügbar? Und ist der IT-Manager derjenige, der den Kunden mitteilt, dass Ihre Pflanzen nicht geliefert werden können?"
Delphy, BASF und Hoogendoorn präsentierten im Workshop "Vom Saatgut zum Klima" gemeinsam das Digitalisierungskonzept für den Gewächshausgemüseanbau am Beispiel der praktischen Umsetzung von Anbauplanung und autonomer Steuerung im Tomatenanbau durch intelligente Zusammenarbeit.
Gabriël van der Kruijk (Koppert) und Bram Tijmons (PATS) diskutierten die Zusammenarbeit zwischen Biologie und Technik. Durch die digitale Überwachung von Schadinsekten im Gewächshaus kann ein Landwirt besser vorhersagen, in welchem Stadium sich ein Schädling befindet, und somit ist ein besserer Einsatz von natürlichen Feinden möglich.
Die Organisatoren des Digitalisierungs-Events blicken zufrieden auf die Veranstaltung zurück: Die Workshops waren von sehr hoher Qualität und die Teilnehmerzahl mit vielen Unternehmern hoch. Auch die Reaktionen auf die Veranstaltung waren sehr gut.
Das Projekt 'Versnellen Groene Digitalisering in de Glastuinbouw' wird teilweise durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union und einen Beitrag der Provinz Zuid Holland ermöglicht. Kofinanziert als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie.
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