IGW: Vier Peitinger Christbäume für die Bayerische Staatskanzlei

Die Christbäume der Bayerischen Staatskanzlei in München stammen in diesem Jahr vom Familienbetrieb „Tannen Geiß“ in Peiting. Gestiftet hat sie die Waldbesitzervereinigung (WBV) Schongau eG.

Lydia und Peter Geiß (links vorne) mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und den Vertretern des Bayerischen und Schongauer Waldbesitzerverbandes. Bild: Rolf Kaul/Bayr. Staatskanzlei.

Der Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, nahm die Lydia und Peter Geiß (links vorne) mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und den Vertretern des Bayerischen und Schongauer Waldbesitzerverbandes vier Nordmanntannen entgegen. Drei Christbäume, die um die 3,5 Meter messen, sind für das Kabinett bestimmt, einer davon für den Ministerratssaal. Der vierte Baum, ein 8,50 Meter großes Prachtstück, steht im repräsentativen Kuppelsaal der Staatskanzlei. Die Übergabe erfolgte im Beisein der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und des Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Bernhard Breitsameter, und seiner Vorstandskollegen sowie der Vertreter der Schongauer Waldbesitzer. Staatsminister Herrmann sagte in seiner kleinen Ansprache: "Weihnachten hält Einzug in der Bayerischen Staatskanzlei. Der Kuppelsaal erstrahlt festlich – Mittelpunkt ist eine stattliche, rund neun  Meter hohe Nordmanntanne aus dem Gebiet Hohenbrand in Peiting (Lkr. Weilheim-Schongau).“ Er dankte dem Bayerischen und dem Schongauer Waldbesitzerverband sowie dem Ehepaar Lydia und Peter Geiß, die der Übergabe ihrer Bäume beiwohnten. Der Minister stellte fest: „Die Bayerische Staatsregierung arbeitet Hand in Hand mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern. Angesichts der spürbaren Folgen des Klimawandels ist der Aufbau klimastabiler Wälder und die Fortsetzung unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung unser gemeinsamer Auftrag für die Zukunft. Gleichzeitig setzen wir uns gegen unnötige Überbürokratisierung auf EU-Ebene ein, wie etwa bei der EU-Entwaldungsverordnung und der EU-Wiederherstellungsverordnung, die aus unserer Sicht einer grundlegenden und fachlich angemessenen Überarbeitung bedürfen."

Peter Geiß, der auch Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) ist, erläuterte die Christbaumzucht von der Pflanzung dreijähriger Tännchen über die beständige Pflege bis zur Ernte nach acht bis zwölf Jahren. Die Christbäume für die Staatskanzlei zu liefern, sei eine besondere Ehre, sagte der 56-Jährige. Deshalb habe er sich trotz der Hochzeit auf dem Hof daheim gern die Zeit genommen, bei der Übergabe dabei zu sein. Für den schönen Kuppelsaal hätten er und sein Sohn Stefan auch „einen der schönsten Giganten aus der Puppenstube“ ausgesucht, wie er die Kultur mit großen Christbäumen in Peiting nennt. Staatskanzleichef Herrmann sagte spontan zu, im kommenden Jahr den seit 55 Jahren bestehenden Betrieb Tannen Geiß zu besuchen.

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IGW: Vier Peitinger Christbäume für die Bayerische Staatskanzlei

Die Christbäume der Bayerischen Staatskanzlei in München stammen in diesem Jahr vom Familienbetrieb „Tannen Geiß“ in Peiting. Gestiftet hat sie die Waldbesitzervereinigung (WBV) Schongau eG.

Lydia und Peter Geiß (links vorne) mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und den Vertretern des Bayerischen und Schongauer Waldbesitzerverbandes. Bild: Rolf Kaul/Bayr. Staatskanzlei.

Der Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, nahm die Lydia und Peter Geiß (links vorne) mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und den Vertretern des Bayerischen und Schongauer Waldbesitzerverbandes vier Nordmanntannen entgegen. Drei Christbäume, die um die 3,5 Meter messen, sind für das Kabinett bestimmt, einer davon für den Ministerratssaal. Der vierte Baum, ein 8,50 Meter großes Prachtstück, steht im repräsentativen Kuppelsaal der Staatskanzlei. Die Übergabe erfolgte im Beisein der Bayerischen Waldkönigin Patricia Vogl und des Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Bernhard Breitsameter, und seiner Vorstandskollegen sowie der Vertreter der Schongauer Waldbesitzer. Staatsminister Herrmann sagte in seiner kleinen Ansprache: "Weihnachten hält Einzug in der Bayerischen Staatskanzlei. Der Kuppelsaal erstrahlt festlich – Mittelpunkt ist eine stattliche, rund neun  Meter hohe Nordmanntanne aus dem Gebiet Hohenbrand in Peiting (Lkr. Weilheim-Schongau).“ Er dankte dem Bayerischen und dem Schongauer Waldbesitzerverband sowie dem Ehepaar Lydia und Peter Geiß, die der Übergabe ihrer Bäume beiwohnten. Der Minister stellte fest: „Die Bayerische Staatsregierung arbeitet Hand in Hand mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern. Angesichts der spürbaren Folgen des Klimawandels ist der Aufbau klimastabiler Wälder und die Fortsetzung unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung unser gemeinsamer Auftrag für die Zukunft. Gleichzeitig setzen wir uns gegen unnötige Überbürokratisierung auf EU-Ebene ein, wie etwa bei der EU-Entwaldungsverordnung und der EU-Wiederherstellungsverordnung, die aus unserer Sicht einer grundlegenden und fachlich angemessenen Überarbeitung bedürfen."

Peter Geiß, der auch Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) ist, erläuterte die Christbaumzucht von der Pflanzung dreijähriger Tännchen über die beständige Pflege bis zur Ernte nach acht bis zwölf Jahren. Die Christbäume für die Staatskanzlei zu liefern, sei eine besondere Ehre, sagte der 56-Jährige. Deshalb habe er sich trotz der Hochzeit auf dem Hof daheim gern die Zeit genommen, bei der Übergabe dabei zu sein. Für den schönen Kuppelsaal hätten er und sein Sohn Stefan auch „einen der schönsten Giganten aus der Puppenstube“ ausgesucht, wie er die Kultur mit großen Christbäumen in Peiting nennt. Staatskanzleichef Herrmann sagte spontan zu, im kommenden Jahr den seit 55 Jahren bestehenden Betrieb Tannen Geiß zu besuchen.

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