AGRAVIS: "Junges Gemüse" vermietet Rekordzahl an Beeten

Das AGRAVIS-Start-up "Junges Gemüse" ist erfolgreich in seine vierte Saison gestartet.

„Junges Gemüse” wird jede Saison wieder von den AGRAVIS-Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres betrieben. Bild: AGRAVIS.

Till Stöcker und Denise Dahlhaus, die in den vergangenen Monaten beide als Azubis in Vollzeit für „Junges Gemüse“ arbeiteten, freuen sich über die ersten positiven Ergebnisse: „Wir haben alle 167 Parzellen vermietet. Das sind noch einmal 33 Beete mehr als 2020, denn wir haben dieses Mal die gesamte Ackerfläche genutzt“, erzählt Till Stöcker.

Noch größere Nachfrage als im letzten Jahr

Den Kund:innen standen 70 große Beete mit einer Fläche von 45 Quadratmeter und 97 kleinere Parzellen von 30 Quadratmeter Größe zur Auswahl. „Geplant waren eigentlich nur insgesamt 150 Beete, aber die Nachfrage war noch einmal größer als vergangenes Jahr“, hält Till Stöcker fest.

Trend zum eigenen Garten

Denise Dahlhaus führt das hohe Interesse auch auf die Corona-Lage zurück: „Der Trend zum eigenen kleinen Garten und zum Gemüseanbau war schon vergangenes Jahr spürbar. Die Menschen können nicht verreisen und möchten sich dennoch beschäftigen, das hat die Nachfrage befeuert.“ Darüber hinaus sei „Junges Gemüse“ inzwischen auch eine Art Selbstläufer geworden. „Wir sind in Münsters Stadtgesellschaft sehr bekannt geworden, obwohl wir ja nicht die einzigen Anbieter von Mietparzellen sind. Unser Alleinstellungsmerkmal ist jedoch, dass wir reine Gemüsebeete anbieten und dass wir eben ein Start-up sind, das jede Saison wieder von den AGRAVIS-Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres betrieben wird. Das gefällt unseren Kund:innen und sie sprechen über 'Junges Gemüse'. Wir haben erstmals fast keine Werbung gemacht“, erklärt Till Stöcker. Die Mieterschaft umfasst dabei alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten von der Studierenden-WG bis hin zu Rentner:innen.

Neue Aufteilung

Wie in den Jahren zuvor wurden die Beete zu 70% vorbepflanzt. Die restliche Fläche steht den Gärtner:innen zur freien Verfügung. „Wir haben Mangold wieder ins Portfolio aufgenommen und Knoblauch ist weggefallen“, benennen die Azubis ein paar Veränderungen bei den Kulturen. Den Rand des Ackers wird eine blühende Wand aus Sonnenblumen zieren. Da das Feld in dieser Saison in sechs Teilacker und somit anders angeordnet wurde, konnte auch die Wasserversorgung weiter optimiert werden; neben dem großen Wassertank gibt es weitere Wasserhähne auf dem Feld. Die neue Aufteilung macht es auch möglich, dass mehr Beete als vorher angelegt werden konnten.

Erfolg des Azubiteams

Auf ihren Erfolg ist das Azubiteam schon ein bisschen stolz, „denn blicken wir mal zurück: Im Jahr 2017 ist „Junges Gemüse“ mit 54 Beeten gestartet und in der Saison 2018 waren es 90 Flächen. Das heißt, unser Azubi-Start-up ist richtig gut gediehen und viel professioneller geworden.“ Gleiches kann von den Mieter:innen gesagt werden, von denen viele bereits in der vorherigen Saison dabei waren. „Auch sie arbeiten inzwischen beispielsweise mit Gewächshäusern für Tomaten und anderen tollen Einfällen, so wie zwei Medizinstudierende, die in 2020 eine Bewässerung per Tropf erfunden hatten.“ Auf dem Feld gelten nach wie vor die Corona-Regeln: Nur eine Person darf sich im Bauwagen aufhalten, es gelten die Abstandsregeln und die Geräte werden regelmäßig desinfiziert. Bei der Beetübergabe, die Anfang Mai stattfand, wurden natürlich Masken getragen.

„Junges Gemüse“ hat sich selbst auch eine Fläche angelegt. „Das soll natürlich ein Vorzeigebeet werden. Gleichzeitig wollen wir uns damit in die Perspektive der Kund:innen versetzen und schauen, was wächst gut und was nicht. Alles in allem gehen wir sehr zufrieden und positiv in die Saison. “ (AGRAVIS)

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AGRAVIS: "Junges Gemüse" vermietet Rekordzahl an Beeten

Das AGRAVIS-Start-up "Junges Gemüse" ist erfolgreich in seine vierte Saison gestartet.

„Junges Gemüse” wird jede Saison wieder von den AGRAVIS-Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres betrieben. Bild: AGRAVIS.

Till Stöcker und Denise Dahlhaus, die in den vergangenen Monaten beide als Azubis in Vollzeit für „Junges Gemüse“ arbeiteten, freuen sich über die ersten positiven Ergebnisse: „Wir haben alle 167 Parzellen vermietet. Das sind noch einmal 33 Beete mehr als 2020, denn wir haben dieses Mal die gesamte Ackerfläche genutzt“, erzählt Till Stöcker.

Noch größere Nachfrage als im letzten Jahr

Den Kund:innen standen 70 große Beete mit einer Fläche von 45 Quadratmeter und 97 kleinere Parzellen von 30 Quadratmeter Größe zur Auswahl. „Geplant waren eigentlich nur insgesamt 150 Beete, aber die Nachfrage war noch einmal größer als vergangenes Jahr“, hält Till Stöcker fest.

Trend zum eigenen Garten

Denise Dahlhaus führt das hohe Interesse auch auf die Corona-Lage zurück: „Der Trend zum eigenen kleinen Garten und zum Gemüseanbau war schon vergangenes Jahr spürbar. Die Menschen können nicht verreisen und möchten sich dennoch beschäftigen, das hat die Nachfrage befeuert.“ Darüber hinaus sei „Junges Gemüse“ inzwischen auch eine Art Selbstläufer geworden. „Wir sind in Münsters Stadtgesellschaft sehr bekannt geworden, obwohl wir ja nicht die einzigen Anbieter von Mietparzellen sind. Unser Alleinstellungsmerkmal ist jedoch, dass wir reine Gemüsebeete anbieten und dass wir eben ein Start-up sind, das jede Saison wieder von den AGRAVIS-Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres betrieben wird. Das gefällt unseren Kund:innen und sie sprechen über 'Junges Gemüse'. Wir haben erstmals fast keine Werbung gemacht“, erklärt Till Stöcker. Die Mieterschaft umfasst dabei alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten von der Studierenden-WG bis hin zu Rentner:innen.

Neue Aufteilung

Wie in den Jahren zuvor wurden die Beete zu 70% vorbepflanzt. Die restliche Fläche steht den Gärtner:innen zur freien Verfügung. „Wir haben Mangold wieder ins Portfolio aufgenommen und Knoblauch ist weggefallen“, benennen die Azubis ein paar Veränderungen bei den Kulturen. Den Rand des Ackers wird eine blühende Wand aus Sonnenblumen zieren. Da das Feld in dieser Saison in sechs Teilacker und somit anders angeordnet wurde, konnte auch die Wasserversorgung weiter optimiert werden; neben dem großen Wassertank gibt es weitere Wasserhähne auf dem Feld. Die neue Aufteilung macht es auch möglich, dass mehr Beete als vorher angelegt werden konnten.

Erfolg des Azubiteams

Auf ihren Erfolg ist das Azubiteam schon ein bisschen stolz, „denn blicken wir mal zurück: Im Jahr 2017 ist „Junges Gemüse“ mit 54 Beeten gestartet und in der Saison 2018 waren es 90 Flächen. Das heißt, unser Azubi-Start-up ist richtig gut gediehen und viel professioneller geworden.“ Gleiches kann von den Mieter:innen gesagt werden, von denen viele bereits in der vorherigen Saison dabei waren. „Auch sie arbeiten inzwischen beispielsweise mit Gewächshäusern für Tomaten und anderen tollen Einfällen, so wie zwei Medizinstudierende, die in 2020 eine Bewässerung per Tropf erfunden hatten.“ Auf dem Feld gelten nach wie vor die Corona-Regeln: Nur eine Person darf sich im Bauwagen aufhalten, es gelten die Abstandsregeln und die Geräte werden regelmäßig desinfiziert. Bei der Beetübergabe, die Anfang Mai stattfand, wurden natürlich Masken getragen.

„Junges Gemüse“ hat sich selbst auch eine Fläche angelegt. „Das soll natürlich ein Vorzeigebeet werden. Gleichzeitig wollen wir uns damit in die Perspektive der Kund:innen versetzen und schauen, was wächst gut und was nicht. Alles in allem gehen wir sehr zufrieden und positiv in die Saison. “ (AGRAVIS)

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