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"1.000 gute Gründe": Die Schönheit der einfachen Dinge
Cottagecore bezeichnet die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben. Dazu gehören bewusster Genuss und natürliche Zutaten, Dinge selbst zu machen, Qualität und Handwerk zu bevorzugen statt Überfluss und Wegwerfkonsum. Eine klare Gegenbewegung zu unserem hektischen Alltag und der digitalen Reizüberflutung. Der Trend findet seine Inspiration vor allem im klassischen Landleben. Daher kommt auch der Name, denn das englische Wort Cottage steht für ein kleines Haus oder eine Hütte, vor allem im ländlichen Raum. Vor dem inneren Auge entsteht gleich das passende Bild: Fachwerk oder Reetdach, eine gemütliche Holzbank neben der Tür, ein verwunschener Vorgarten voller Blüten und romantischer Dekoration. Auf jeden Fall gehören Rosen dazu, ob blühend im Garten, als Blumengruß in der Vase oder als Muster auf Textilien und Tapeten.
Kaum eine Blume passt so gut zu diesem romantischen Stil wie die Rose. Ihre Form ist eher weich als streng, eher rund als perfekt: unzählige Blütenblätter bilden die üppigen Blüten. Sie erzählt immer eine Geschichte, denn sie erinnert an alte Bauerngärten, an verwilderte Spaliere, an Großmutters Vorgarten. 1000 gute Gründe, mit der „Königin der Blumen" etwas Landhaus-Stil ins eigene Leben zu bringen.
Rosenzauber im Garten
Besonders gut zur Cottagecore-Ästhetik im Garten passen nostalgische, stark duftende Sorten: sogenannte Englische Rosen, historische „alte Rosen", wilde Kletterrosen oder moderne Strauchrosen mit vielen üppigen Blüten. Die Farben dürfen gerne ein wenig verwaschen oder von der Sonne ausgeblichen wirken, eher Rosa, Apricot oder Creme als Pink, Rot oder Knallgelb. In der Geschichte des Gartenbaus haben sich dafür einige Klassiker mit klingenden Namen etabliert. Doch es gibt noch weitere Aspekte, die bei der Rosenauswahl eine Rolle spielen sollten. Franz Josef Odendahl vom Rosenhof Odendahl kennt sich mit dem vielfältigen Portfolio bestens aus: „Es gibt eine Fülle an Sorten, die für ein Cottagecore-Feeling geeignet sind. Besonders hervorheben möchte ich die Sorte Jasmina®, eine wunderschöne Kletterrose in Pastellrosa mit vielen nostalgisch stark gefüllten Blüten. Die Rose hat das ADR-Prädikat, welches nur gesunde und widerstandsfähige Rosen erhalten. Sie lässt sich besonders eindrucksvoll an Spalieren und Zäunen pflanzen und ist auch als Heckenpflanzung ein echter Hingucker. Die Sorte Lavender Siluetta®, die ebenfalls vom ADR geprüft ist, zeichnet sich durch ihre offenen, üppigen Blüten aus, die nektarreich und bienenfreundlich sind."
Der Rosenhof baut im niederrheinischen Neuss ein Sortiment von rund 300 Markenrosen an. Generell gehört die Region zu den wichtigsten Anbaugebieten für Rosen, weitere liegen in Schleswig-Holstein, rund um Uetersen, in Teilen von Baden-Württemberg und Brandenburg. Die längste Tradition hat Hessen: Seit 1868 werden die Pflanzen im „Rosendorf" Steinfurth bei Bad Nauheim angebaut. Die Kunst des Rosenanbaus schaute man sich damals im Rosenland England ab.
Wie inszeniert man den Cottage-Look im Garten? Zum Beispiel mit Rankrosen am Zaun oder Strauchrosen in Kombination mit lockeren Stauden. „Besonders gut als Rosenbegleiter sind Clematis, Katzenminze, Salbei und Lavendel geeignet", sagt Rosen-Experte Odendahl. „Sie benötigen die gleiche Bodenbeschaffenheit und lassen den Rosen genügend Licht und Luft für ein gesundes Wachstum. Aber auch mit Gräsern lassen sich Rosen eindrucksvoll kombinieren. Im Beet verbindet man so verschiedene Ebenen und unterschiedliche Blühzeiten für einen langen Blütensommer." Accessoires gehören ebenfalls dazu: Die alte Schubkarre bleibt auf dem Rasen stehen, oder eine rustikale Harke lehnt an der Wand. Alles wirkt, als sei es zufällig entstanden, obwohl dahinter viel Liebe steckt. Im Landhausgarten kann man Rosen auch weiter denken als nur bis zur Blüte. Die Sträucher dürfen länger stehen bleiben, Hagebutten werden im Herbst nicht konsequent abgeschnitten, sondern reifen als Futter für Vögel und als hübsche Winterdekoration.
Romantische Akzente im Haus
Mit Schnittrosen kann man sich das Landhaus-Gefühl wunderbar einfach auch ins Haus holen. Hier – wie im Garten – geht es weniger um Perfektion als um ein mit leichter Hand zusammengestelltes Bild: Statt eines sortenreinen Straußes nimmt man vielleicht ein paar gemischte Stiele und stellt sie einzeln, in unterschiedlichen Höhen oder in Kombination mit Wiesenblüten auf. Im besten Fall sieht es so aus, als hätte man mal eben ein paar Blüten und Zweige aus dem Garten geholt. Wenn man tatsächlich Rosen selbst im Garten ernten möchte, hat Franz Josef Odendahl ebenfalls ein paar Tipps: „Rosen sind auch im Haus ein echtes Highlight. Besonders gut geeignet ist die Parfuma® Rose Grossherzogin Luise®. Aber auch die Duftrose Aquarell® bringt Duft und Farbe ins Haus. Damit die Rosen in der Vase besonders gut und lange halten, sollte man die leicht geöffneten Blüten früh am Morgen schneiden. Dann den Stiel schräg anschneiden und die unteren Blätter entfernen. Und auch wenn es etwas aufwändiger ist: Rosen halten viel länger, wenn man sie täglich frisch anschneidet und das Wasser wechselt." Als Vasen eignen sich bauchige Karaffen, schlichte Steingutvasen oder Kristallgläser. Überhaupt passt Upcycling gut zu Cottagecore: Eine leicht gesprungene Keramikkanne, eine alte Milchflasche oder eine Emailletasse mit frischen Blumen verbinden Gestern und Heute auf charmante Art miteinander. Eine traumhaft schöne Auswahl regionaler Rosen und fachkundige Beratung findet man natürlich immer auch im Blumengeschäft seines Vertrauens.
Cottagecore heißt, das Einfache zu genießen: den Duft einer Rose im Vorbeigehen, eine einzelne Blüte im Glas, ein Hagebuttenzweig im Krug, wenn der Sommer endet. Schöne Ideen für eine romantische Dekoration hat die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe" auf der Website und bei Facebook oder Instagram. Cottagecore mag nur ein Trend sein, aber mit Blumen wird daraus etwas, das man sehen, riechen und im besten Fall auch spüren kann.
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"1.000 gute Gründe": Die Schönheit der einfachen Dinge
Cottagecore bezeichnet die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben. Dazu gehören bewusster Genuss und natürliche Zutaten, Dinge selbst zu machen, Qualität und Handwerk zu bevorzugen statt Überfluss und Wegwerfkonsum. Eine klare Gegenbewegung zu unserem hektischen Alltag und der digitalen Reizüberflutung. Der Trend findet seine Inspiration vor allem im klassischen Landleben. Daher kommt auch der Name, denn das englische Wort Cottage steht für ein kleines Haus oder eine Hütte, vor allem im ländlichen Raum. Vor dem inneren Auge entsteht gleich das passende Bild: Fachwerk oder Reetdach, eine gemütliche Holzbank neben der Tür, ein verwunschener Vorgarten voller Blüten und romantischer Dekoration. Auf jeden Fall gehören Rosen dazu, ob blühend im Garten, als Blumengruß in der Vase oder als Muster auf Textilien und Tapeten.
Kaum eine Blume passt so gut zu diesem romantischen Stil wie die Rose. Ihre Form ist eher weich als streng, eher rund als perfekt: unzählige Blütenblätter bilden die üppigen Blüten. Sie erzählt immer eine Geschichte, denn sie erinnert an alte Bauerngärten, an verwilderte Spaliere, an Großmutters Vorgarten. 1000 gute Gründe, mit der „Königin der Blumen" etwas Landhaus-Stil ins eigene Leben zu bringen.
Rosenzauber im Garten
Besonders gut zur Cottagecore-Ästhetik im Garten passen nostalgische, stark duftende Sorten: sogenannte Englische Rosen, historische „alte Rosen", wilde Kletterrosen oder moderne Strauchrosen mit vielen üppigen Blüten. Die Farben dürfen gerne ein wenig verwaschen oder von der Sonne ausgeblichen wirken, eher Rosa, Apricot oder Creme als Pink, Rot oder Knallgelb. In der Geschichte des Gartenbaus haben sich dafür einige Klassiker mit klingenden Namen etabliert. Doch es gibt noch weitere Aspekte, die bei der Rosenauswahl eine Rolle spielen sollten. Franz Josef Odendahl vom Rosenhof Odendahl kennt sich mit dem vielfältigen Portfolio bestens aus: „Es gibt eine Fülle an Sorten, die für ein Cottagecore-Feeling geeignet sind. Besonders hervorheben möchte ich die Sorte Jasmina®, eine wunderschöne Kletterrose in Pastellrosa mit vielen nostalgisch stark gefüllten Blüten. Die Rose hat das ADR-Prädikat, welches nur gesunde und widerstandsfähige Rosen erhalten. Sie lässt sich besonders eindrucksvoll an Spalieren und Zäunen pflanzen und ist auch als Heckenpflanzung ein echter Hingucker. Die Sorte Lavender Siluetta®, die ebenfalls vom ADR geprüft ist, zeichnet sich durch ihre offenen, üppigen Blüten aus, die nektarreich und bienenfreundlich sind."
Der Rosenhof baut im niederrheinischen Neuss ein Sortiment von rund 300 Markenrosen an. Generell gehört die Region zu den wichtigsten Anbaugebieten für Rosen, weitere liegen in Schleswig-Holstein, rund um Uetersen, in Teilen von Baden-Württemberg und Brandenburg. Die längste Tradition hat Hessen: Seit 1868 werden die Pflanzen im „Rosendorf" Steinfurth bei Bad Nauheim angebaut. Die Kunst des Rosenanbaus schaute man sich damals im Rosenland England ab.
Wie inszeniert man den Cottage-Look im Garten? Zum Beispiel mit Rankrosen am Zaun oder Strauchrosen in Kombination mit lockeren Stauden. „Besonders gut als Rosenbegleiter sind Clematis, Katzenminze, Salbei und Lavendel geeignet", sagt Rosen-Experte Odendahl. „Sie benötigen die gleiche Bodenbeschaffenheit und lassen den Rosen genügend Licht und Luft für ein gesundes Wachstum. Aber auch mit Gräsern lassen sich Rosen eindrucksvoll kombinieren. Im Beet verbindet man so verschiedene Ebenen und unterschiedliche Blühzeiten für einen langen Blütensommer." Accessoires gehören ebenfalls dazu: Die alte Schubkarre bleibt auf dem Rasen stehen, oder eine rustikale Harke lehnt an der Wand. Alles wirkt, als sei es zufällig entstanden, obwohl dahinter viel Liebe steckt. Im Landhausgarten kann man Rosen auch weiter denken als nur bis zur Blüte. Die Sträucher dürfen länger stehen bleiben, Hagebutten werden im Herbst nicht konsequent abgeschnitten, sondern reifen als Futter für Vögel und als hübsche Winterdekoration.
Romantische Akzente im Haus
Mit Schnittrosen kann man sich das Landhaus-Gefühl wunderbar einfach auch ins Haus holen. Hier – wie im Garten – geht es weniger um Perfektion als um ein mit leichter Hand zusammengestelltes Bild: Statt eines sortenreinen Straußes nimmt man vielleicht ein paar gemischte Stiele und stellt sie einzeln, in unterschiedlichen Höhen oder in Kombination mit Wiesenblüten auf. Im besten Fall sieht es so aus, als hätte man mal eben ein paar Blüten und Zweige aus dem Garten geholt. Wenn man tatsächlich Rosen selbst im Garten ernten möchte, hat Franz Josef Odendahl ebenfalls ein paar Tipps: „Rosen sind auch im Haus ein echtes Highlight. Besonders gut geeignet ist die Parfuma® Rose Grossherzogin Luise®. Aber auch die Duftrose Aquarell® bringt Duft und Farbe ins Haus. Damit die Rosen in der Vase besonders gut und lange halten, sollte man die leicht geöffneten Blüten früh am Morgen schneiden. Dann den Stiel schräg anschneiden und die unteren Blätter entfernen. Und auch wenn es etwas aufwändiger ist: Rosen halten viel länger, wenn man sie täglich frisch anschneidet und das Wasser wechselt." Als Vasen eignen sich bauchige Karaffen, schlichte Steingutvasen oder Kristallgläser. Überhaupt passt Upcycling gut zu Cottagecore: Eine leicht gesprungene Keramikkanne, eine alte Milchflasche oder eine Emailletasse mit frischen Blumen verbinden Gestern und Heute auf charmante Art miteinander. Eine traumhaft schöne Auswahl regionaler Rosen und fachkundige Beratung findet man natürlich immer auch im Blumengeschäft seines Vertrauens.
Cottagecore heißt, das Einfache zu genießen: den Duft einer Rose im Vorbeigehen, eine einzelne Blüte im Glas, ein Hagebuttenzweig im Krug, wenn der Sommer endet. Schöne Ideen für eine romantische Dekoration hat die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe" auf der Website und bei Facebook oder Instagram. Cottagecore mag nur ein Trend sein, aber mit Blumen wird daraus etwas, das man sehen, riechen und im besten Fall auch spüren kann.
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