Reisekostenrecht: HDE fordert Vereinfachung

Der Handelsverband Deutschland hat gemeinsam mit sieben weiteren Spitzenverbänden der gewerblichen Wirtschaft einen zügigen Abbau der Bürokratie beim Reisekostenrecht gefordert.

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Der Handelsverband Deutschland hat gemeinsam mit sieben weiteren Spitzenverbänden der gewerblichen Wirtschaft einen zügigen Abbau der Bürokratie beim Reisekostenrecht gefordert. HDE-Experte Jochen Bohne: Das Bundesfinanzministerium hat einen guten Vorschlag gemacht. Jetzt ist wichtig, dass Bundestag und Bundesrat die Maßnahmen möglichst schnell umsetzen. Entscheidend seien praxistaugliche, gesetzlich verankerte Kriterien für den Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte bei Arbeitnehmern mit wechselnden Tätigkeitsstätten. Denn davon hänge ab, in welchem Umfang der Arbeitgeber Reisekosten steuerfrei erstatten kann. Je Arbeitsverhältnis sollte es nur eine regelmäßige Arbeitsstätte geben. 

Neue Regelungen zum Verpflegungsmehraufwand sollten so ausgestaltet sein, dass sie nicht zu Lasten von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern gehen. Außerdem sollten sie in keinem Fall bei Arbeitgeber oder Arbeitnehmer zu finanziellen Einbußen im Rahmen der Reisekosten führen. Bohne: Von einem einfacheren Reisekostenrecht wird nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem auch die Finanzverwaltung profitieren. Echter Bürokratieabbau und nicht fiskalische Erwägungen sollten im Mittelpunkt der Reform stehen. (Quelle: HDE)

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